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Bozen genießen im Hotel Greif

Hotel Greif. Zimmer 302. Der Schlüssel liegt in meiner Hand.
Ich liebe diesen Moment. Den Moment, in dem man zum ersten Mal ein neues Hotelzimmer betritt. Weil es im besten Fall immer ein bisschen wie Weihnachten ist.
Was sich hinter der Tür verbirgt, das weiß man noch nicht so genau. Kann es höchstens von Bildern erahnen.
Aber ein neues Hotelzimmer macht viel mehr aus.
Die Temperatur, der Geruch, das Licht, die Farben, die kleinen Details. Es gibt so vieles, das über das Offensichtliche hinaus geht und einen fremden Ort zu einem kleinen Zuhause für ein paar Tage machen kann.
Zimmer 302. Der Schlüssel liegt in meiner Hand.
Ich sperre das Zimmer auf, betrete den Raum und weiß sofort: Das hier, das ist ein bisschen wie Weihnachten.

Der letzte Halt unseres Fotopraktikums in Form einer Interrail Reise durch Europa war das charmante Bozen. Obwohl die österreichische Grenze von hier nicht mehr weit, habe ich der Hauptstadt Südtirols zuvor tatsächlich noch nie einen Besuch abgestattet. Nach Mailand, Rom, Florenz und Bologna erinnerte in Bozen nicht mehr so viel an Italien. Man spürt ihn zwar noch, einen milden Wind von italienischem Flair. Und man hört sie noch, diese wunderbar melodischen italienischen Worte. Aber man kann sich inzwischen auch schon wieder gut mit Deutsch durchschlagen und ein Spaziergang durch die Stadt lässt viele Parallelen zu manchen unserer österreichischen Städtchen ziehen. Insgesamt war es aber auf alle Fälle der perfekte Ort, um nach fast einem Monat Abenteuer und Impressionen Nonstop wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen.

Diesbezüglich hat selbstverständlich auch das Hotel Greif einen großen Beitrag geleistet, welches ich euch noch ein wenig genauer vorstellen möchte.

Das Zimmer

Der Schlüssel zu Zimmer 302 stellte sich als Schlüssel zu purem Wohlbefinden heraus. Hinter der Tür erwartete uns ein 56m² Zimmer, welches sich über zwei Etagen erstreckte – unten das Bad und ein gemütlicher Wohnbereich und oben die Betten.
Doch das Hotel Greif ist nicht nur aufgrund des herzlichen Service und dem speziellen Charme so besonders. Mich persönlich hat gleich außerordentlich angesprochen, dass die insgesamt 33 Zimmer von 33 KünstlerInnen aus Südtirol, Österreich, Nord- und Mittelitalien, Süddeutschland sowie Japan gestaltet wurden. Aus diesem Grund hat auch jedes davon ein sehr individuelles und einzigartiges Ambiente.

Hinter den künstlerischen Elementen von Zimmer 302 steckt Erich Kofler-Fuchsberg, welcher 1957 in Südtirol geboren wurde und sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien abgeschlossen hat.
In unserem Wohnbereich befand sich das Werk ‚Flügelschrank‘, welches aus verschiedenen Büchern erotischen Inhalts besteht. Und weil alles auf Italienisch gleich viel schöner klingt, hier noch das Zitat, wie es in dem kleinen Info-Büchlein steht, welches sich als ‚Guest Copy‘ an den Zimmerschlüssel angeheftet befindet:

„Il lavoro ‚Armadio a portelle‘ si compone di diversi libri di contenuto erotico, foto proprie e disegni, che vengono posti in una connessione interna (di pensiero) ed esterna (di forma).“

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Die Grifoncino Rooftop Cocktailbar

Auf dem Dach des Hotel Greifs befindet sich die Grifoncino Rootop Bar, wo man abends bei gemütlicher Atmosphäre einen Cocktail genießen kann. Auch wenn man normalerweise vielleicht immer zum gleichen Getränk greift, sollte man sich hier unbedingt die Zeit nehmen, die Karte zu studieren. Denn neben den Klassikern, gibt es auch ganz besondere Kreationen, welche sich -wie im Falle meines Cocktails ‚Sexy‘- als wahre Geschmacksexplosionen entpuppen können. Serviert werden die Cocktails mit feinen Kleinigkeiten zum Knabbern.

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Das Frühstück

Meine Leidenschaft für Frühstück kennt ihr inzwischen bestimmt schon, weshalb für mich das Buffet im Hotel Greif quasi der Himmel auf Erden war. Alleine die Auswahl an verschiedensten frischen Früchten ließ mein Herz höher schlagen. Dazu kommen herrliche Kuchen und andere süße Leckereien, sowie selbstverständlich auch ein Sortiment an Käse und weiteren salzigen Speisen. Vor dem Frühstücksbuffet im Hotel Greif zu stehen ist definitv einer dieser Momente, in denen man sich wünscht einen Magen ohne Vollegefühl zu besitzen.
Wenn morgens die Temperaturen passen, kann man das Frühstück gemütlich auf der Terrasse genießen, jedoch auch im kleinen Frühstückssaal lässt es sich mit angenehmer Hintergrundmusik perfekt in den Tag starten.

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Wer einen Aufenthalt in Bozen plant und auf der Suche nach einem Ort zum Wohlfühlen und Genießen ist, der sollte definitiv das Hotel Greif in Erwägung ziehen.

Sympathischer Luxus, Platz für Kunst, Liebe zum Detail und kulinarische Besonderheiten machen die Zeit im Hotel Greif zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis.

Schon nach zwei Nächten habe ich mich zu Hause gefühlt und wäre am liebsten geblieben. Für noch zwei Nächte, oder drei. Vielleicht auch 100.
VA

Hotel Greif
Waltherplatz
I-39100 Bozen
info@greif.it
www.greif.it

*Ein großes Dankeschön an das Hotel Greif für die Einladung.

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