valeriannala
meine Worte

Von Influencern & Prinzessinnen und was ich mir für meine Tochter wünsche

Es waren nur noch ein paar wenige. Ein paar wenige Bücher, die aus einem vollen Regal übrig blieben.
So versuchte ein Video deutlich zu machen, wie Frauen in Kinderbüchern dargestellt werden. In vielen davon gab es nicht einmal eine weibliche Figur. In einigen durften sie zwar existieren, aber nicht sprechen. Zum Schluss gab es noch jene mit weiblichen, existierenden und sogar sprechenden Charakteren, die aber allesamt Prinzessinnen waren und deren Sehnsüchte sich auf einen Prinzen beschränkten. Nahm man all diese Bücher weg, blieb also aus einem vollen Regal mit Kinderbüchern nur noch eine Handvoll übrig. Eine Handvoll Bücher, in denen Mädchen/Frauen als mündige Personen mit Ambitionen dargestellt werden.

Sind ja nur fiktive Geschichten, könnte man jetzt sagen. Leider aber sind es ebendiese Geschichten, die den Kindern vorgelesen werden. Geschichten, die sie vor dem Schlafengehen hören, sich merken, weitererzählen. Geschichten die ein Stück weit ihr Weltbild prägen und Anleitungen sind, Vorbilder. Wer wollte nicht als kleines Mädchen einmal Prinzessin sein?
Diese Mädchen werden dann älter. Und vielleicht sind es dann nicht mehr Geschichten aus Büchern, sondern die Stories auf Instagram, Youtube etc. womit sie täglich konfrontiert werden. Nun weiß ich nicht wann und ob ich überhaupt jemals eine Tochter haben werde. Trotzdem mache ich mir in letzter Zeit hin und wieder darüber Gedanken. Darüber Gedanken, was sie in den (sozialen) Medien präsentiert bekommen würde. Darüber, was ihre potentiellen „Vorbilder“ wären.

Wenn ich dann die 12-jährigen Mädchen in der Straßenbahn begeistert über ‚BibisBeautyPalace‘ „philosophieren“ höre…
Wenn ich mitbekomme wie die Mädls bei GNTM jedes Jahr gefühlt immer noch dümmer werden…
Wenn nicht nur der Bachelor noch nicht abgeschafft wurde, sondern sich Frauen auf Puls4 im Bikini von einem Mann als „Absage“ in den Pool schmeißen lassen und dann auch noch traurig sind, weil dieser sie nicht genommen hat…
Wenn ich lese wie sich manche Bloggerinnen aus Prinzip weigern ernstere oder intellektuellere Themen auf ihrem Blog anzusprechen, weil es ja nur um ‚die schönen Dinge im Leben‘ gehen soll…
Wenn ich sehe wie Frauen in ihren Instastories den ganzen Tag nur vom Shoppen und vom Schminken sprechen und jegliche weiblichen Klischees bilderbuchartig erfüllen…
Dann mache ich mir ernsthafte Sorgen.

Klar, viele dieser „Influencer“ haben es geschafft. Frauen die sich eigenständig und mit harter Arbeit ein Imperium aufgebaut haben. Aber ist es im Grunde nicht auch wieder nichts anderes als ein Königreich für die Prinzessin? Sie existieren, sie können sprechen, aber was sind ihre Ambitionen? Vielleicht kein Märchenprinz – immerhin steht die Abhängigkeit von einem Mann nicht mehr im Zentrum. Jedoch besteht dieses Imperium der Frauen in den meisten Fällen aus Klamotten, Make Up und Fashionshows. Und genau das ist der Punkt. Erfolgreiche Frauen – ja natürlich. Aber wenn dann bitte als Modepüppchen und Kleiderständer. Als Bussi-Bussi-Tussi, deren schwierigste Entscheidung es ist, ob sie sich morgens Cherry Pie Matt oder doch lieber Glossy Grapefruit auf die Lippen schmieren soll.
Und wo ist das Talent? Wo sind die (intellektuellen) Fähigkeiten die den Frauen eh schon oft genug abgesprochen werden? Ja klar, das Talent sich gut zu verkaufen. Aber das kann Strache auch.
Und ganz am Rande – muss man das selbstbestimmte Boss, wirklich noch mit einem Girl verniedlichen und auf ein rosarotes Cover packen? Ich meine, wie ironisch ist das denn bitte? Aber alle springen darauf an, alle sind jetzt „girlboss“. So ein bisschen wie Chefin der Barbie-Abteilung.
Ich verstehe bei bestem Willen nicht, warum so viele Frauen Personen wie z.B. Caro Daur folgen. Nein, sie verherrlichen sie sogar nahezu. Ist Geld, ein Promi-Lifestyle und komplett abgemagert sein wirklich alles was für eine Frau noch als erstrebenswert gilt?

Es ist ein bisschen wie mit den rassistischen und sexistischen Kommentaren auf irgendwelchen unterirdischen Online-Medien. Man weiß, dass man sie gar nicht erst lesen sollte, tut es dann aber doch und kommt aus dem Kopfschütteln und dem Verzweifeln gar nicht mehr heraus. So geht es mir regelmäßig, wenn ich z.B. wieder einmal schockiert auf Zahnstocherbeine auf Instagram blicke und dann im nächsten Moment einen Kommentar darunter mit „Body Goals <3“ lese. Wirklich? Das sind also die Goals, die Ziele, die eine Frau heutzutage hat bzw. haben sollte? Es soll (unabsichtlich oder absichtlich) mager sein wer will, aber dass das dann auch noch zum Ziel erklärt wird, ist in so vielerlei Hinsicht bedenklich wie ich es kaum in Worte fassen kann. Die Zahlen der essgestörten Mädchen/Frauen sind wirklich erschütternd und was noch viel verstörender ist: nicht nur Jugendliche, sondern auch schon kleine Mädchen, die noch Kinder sind, empfinden sich oft unbegründet als zu dick. Wie konnte es nur so weit kommen? Warum müssen so viele unglücklich mit ihrem Körper sein? Warum müssen so viele einen solchen Druck verspüren einem Ideal zu entsprechen? Einen Druck, welcher sie zutiefst traurig und unsicher macht.
Dann sehe ich den Kommentar „Body Goals <3“. Und auch wenn für mich „abgemagert“ schon lange nicht mehr für „Schönheit“ steht, frage ich mich, was meine kleine 11-jährige Tochter sich einmal denken soll, wenn sie so etwas sieht/liest. Wenn sie dann in den Spiegel blickt und eigentlich wunderschön aussieht, aber verwirrt ist, weil Leute sagen etwas anderes wäre das Ziel. Wenn ihr überall irgendwelche Bibis entgegen lächeln und ihr ein schreckliches Frauenbild vermitteln.

Ich höre schon die „Aber,…“-Sager. Und ja, natürlich kann man nicht alles verallgemeinern und natürlich ist ein Mädchen solchen Inhalten nicht komplett hilflos ausgeliefert. Sie kann im Idealfall auch noch selbst reflektieren, erfährt einen positiven Einfluss seitens der Eltern etc. Jedoch abgesehen davon ist es sehr wohl so, dass Influencer, Youtuberinnen, Bloggerinnen, TV-Sendungen etc. eine große Wirkung auf Mädchen/junge Frauen haben.
Es wurde schon oft über Verantwortung diskutiert. Jeder weiß wie schrecklich Frauenmagazine sind, welche furchtbaren Werte GNTM vermittelt, wie beinahe jedes Werbeplakat den Frauen einreden möchte, dass hier und da noch ein Makel beseitigt werden muss. Jeder weiß es. Doch getan wird nichts. Stattdessen beginnen Mädchen im stillen Kämmerlein ihre Beauty-Tutorials. Ihre Fashionblogs. Aus manchen wird dann etwas. Etwas „Großes“. Und alles wovon sie dann öffentlich reden sind Designertaschen und Lippenstiftnuancen. Sie vermitteln, dass Reichtum und eine seelen- und gedankenlose Mager-Prinzessin zu sein das Nonplusultra ist. So viel zur Verantwortung.

Es ist ein Teufelskreis. Ein Teufelskreis von „was Leute gut finden wird in und was in ist finden Leute gut“. Ich würde mir nur wünschen, dass mehr weibliche Vorbilder „in“ werden, die auch noch etwas anderes können als schön aussehen und ihr Gesicht verkaufen. Weibliche Vorbilder, die eine eigene Meinung haben, kritisch sind, die nicht nur in Frauenklischees leben, sondern auch andere Interessen haben. Solche die nicht immer nur mit Samthandschuhen angegriffen werden wollen. Solche mit einem Ziel, mit Werten, mit einer Botschaft. Weniger leere Prinzessinnen-Hüllen, mehr echte Menschen. Damit man ohne schlechtes Gewissen eine Tochter in diese Welt schicken kann. Ohne Angst davor, dass sie mit 8 schon glaubt sie wäre zu dick, oder dass alles was sie erreichen kann mit Klamotten zu tun haben muss, dass alles worum es im Leben geht Geld ist.
Das wünsche ich mir.

VA

Es gibt sie! Viele großartige und starke weibliche Vorbilder. Und ich finde es sollte noch deutlich mehr von ihnen geben bzw. sollten sie viel mehr ins Rampenlicht gerückt werden. Eine Frau, die ich persönlich sehr inspirierend finde, darf ich euch schon bald auf dem Blog vorstellen und ich hoffe es folgen in Zukunft noch mehr.

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42 Comments

  • Reply
    Kato
    18. März 2017 at 22:22

    Word, darüber habe ich neulich auch lange nachgedacht.
    Wo sind die Social Media Stars, die für andere Werte gefeiert werden?
    Die „Girlbosses“, die tatsächlich ein „Business“ aufgebaut haben? (Genug halbseriöse Werbeanzeigen anzunehmen, um davon seine Miete zu bezahlen, ist für mich kein Business. Zumindest kein Nachhaltiges.) Die klugen Frauen, die zum Nachdenken anregen und inspirieren? Die Frauen, die anpacken und irgendwas verändern und uns dabei mitnehmen? Die Mädchen, die ihre Entwicklung dokumentieren und dabei nicht das Ziel „-8 kg“ sondern „Bachelorabschluss 2018“ haben?
    Bitte sag mir Bescheid, wenn du sie gefunden hast.

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      20. März 2017 at 9:15

      So ist es. Es gibt sie, aber man muss sie echt suchen, wohingegen die anderen fast schon eine Plage sind!

      • Reply
        Kato
        20. März 2017 at 10:42

        Klar gibt es sie, aber die haben dann eben 2.000 und nicht 200.000 Follower… Das finde ich schade.

        • Valeria Anna
          Reply
          Valeria Anna
          20. März 2017 at 17:18

          Genau das finde ich auch sehr traurig, ja!

  • Reply
    Kati
    19. März 2017 at 7:53

    Ein toller Artikel und ich gebe dir voll und ganz recht. Das Problem ist eher die Nachfrage nach dieser Art der Unterhaltung, den die ist riesig…. Und solange sich Teens aus ihrer eigenen, oft in ihren Augen schrecklichen Welt, in die scheinbar so perfekte Welt der Online-Stars flüchten wird das so weiter gehen…
    LG Kati

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      20. März 2017 at 9:08

      Genau dieses Problem sehe ich eben leider auch :/

  • Reply
    Blogprinzessin
    19. März 2017 at 14:54

    Ich gebe dir grundsätzlich recht, aber ich glaube es kommt auch ein bisschen auf die Filterblase an die man sich zulegt. In einer „perfekten“ Instablase findet man vielleicht eher die von dir beschriebenen Damen. In meiner Blase gibt es davon auch ein paar, aber weitaus mehr Prinzessinnen mit echten Themen und echten Emotionen.
    Liebe Grüße
    Katarina

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      20. März 2017 at 9:10

      Die Frage ist: Warum überhaupt immer „Prinzessin“?

      • Reply
        Bettina
        21. März 2017 at 13:07

        Genau die Frage stelle ich mir auch. Wie war noch der Spruch: die Welt braucht mehr Räubertöchter und weniger Prinzessinnen. Ich entstamme ja einer anderen Generation (bin gerade 50 geworden), und beobachte schon seit den frühen Neunzigern mit Schrecken, wohin die Reise mit den modernen Mädchen und Frauen geht. Damals, Anfang der Neunziger entstand der Begriff „Girlie“, und die Mädels füllten den – leider – rasend schnell mit Leben, als hätten sie nur darauf gewartet. Und seitdem wird es immer schlimmer.

        • Valeria Anna
          Reply
          Valeria Anna
          21. März 2017 at 21:38

          Sehr wahrer Spruch! Oder ein paar Pippis 🙂

          Ich versteh’s auch nicht. Vor allem gibt es auf der einen Seite die Frauen, die für Gleichberechtigung und gegen Klischees kämpfen und auf der anderen Seite so viele von denen, die immer noch meinen Feminismus wäre ein Schimpfwort und lieber in ihrer Girlie-Blase bleiben. Ich hasse es, wenn mir Männer mit irgendwelchen Klischees daher kommen und ich ganz genau weiß, dass es zum Großteil nicht einmal ihre Schuld ist, sondern dass einfach wirklich so viele Frauen diese erfüllen. Ja ich glaube sogar erfüllen WOLLEN. Vielleicht hat das auch einfach irgendwie etwas mit dem Bedürfnis nach einer klaren Identität zu tun. Nach dem Motto: Ich bin weiblich. Also verhalte ich mich so wie andere denken, dass weibliche Menschen sich verhalten. Das ist einfach. Das macht Sinn. Da fühl ich mich sicher.

  • Reply
    Malina Sternberg
    20. März 2017 at 18:15

    Oh mein Gott, endlich hat es mal jemand so richtig auf den Punkt gebracht. Du sprichst mir sowas von aus der Seele, ganz toller Text. Zwar schaue ich mir auch gern mal Fotos von Caro etc. an, einfach weil es schöne Fotos sind. Aber in meinem Alter kann ich differenzieren: Die Mädels leben in einer Welt aus Gucci-Taschen und Chanel-Lippenstiften fernab der Realität. Und sie versuchen nicht im geringsten, etwas Positives mit ihrer enormen Reichweite anzustellen. Das ist das, was ich so furchtbar finde. Kleine Mädels halten das dann für erstrebenswert. Schlimm.

    Grüße, Malina
    http://malinaflorentine.de

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 8:16

      Das finde ich eben auch so schade! Sie haben eine enorme Reichweite und könnten damit so viele wunderbare Sachen anstellen, aber sehen scheinbar nur noch das Geld und den Ruhm. Richtig, richtig traurig.

  • Reply
    Sala
    20. März 2017 at 23:20

    Danke für den tollen Artikel! Ich denke darüber auch oft nach, wenn ich mich frage, warum manche Accounts so viele Follower haben und was genau sie dann beeinflussen. Dann lernen Mädels, dass man nur gewisse IT Pieces zeigen muss und schon ist man beliebt. Ich meine, das kann es doch nicht sein. Insgeheim hoffe ich aber, dass es bald langweilig wird, denn das ist es ja definitiv und Frauen sich auch wieder mehr um Substanz bemühen. Das Eine schließt doch das Andere nicht aus, aber zur Zeit sehe auch ich wenig Kantigkeit. Schade!

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 8:20

      Richtig, das bleibt zu hoffen! Ich persönlich finde es nämlich auch schon unfassbar langweilig immer denselben oberflächlichen Blödsinn zu sehen/hören/lesen. Und ja, das eine schließt das andere nicht aus. Man kann sich ja für Mode und all das interessieren und trotzdem auch noch das Hirn zum Denken verwenden! Ich hoffe echt, dass sich da in Zukunft etwas ändert.

  • Reply
    Kea
    21. März 2017 at 8:48

    Wow. Ich danke dir! Das ist ein wunderbarer, kraftvoller Artikel zu einem Thema, das mir kaum wie ein anderes auf der Seele brennt. Die Welt braucht mehr Frauen, die denken wie Du! Ich habe letztes Jahr einen Artikel genau dazu geschrieben und als Konsequenz DIE SALONS gegründet, ein Netzwerk, das Frauen aus Kunst, Kultur, Philosophie, Musik und Fotografie zusammenbringen soll und eben neue Vorbilder schaffen soll – wir wollen, dass es „in“ wird, seinem Leben Inhalt zu geben, nicht nur einen schönen Anstrich. Wir wollen es für junge Mädchen leichter machen, sich Gleichgesinnten anzuschließen, die nicht nur über Mode, Make-Up und Mandeltörtchen reden. Vielleicht findet sich über diesen Artikel ja noch die eine oder andere Mitstreiterin, wir würden uns freuen! http://thirtyplus.de/der-club-der-lebenden-dichterinnen
    Mach bitte weiter so – natürlich ist es weitaus schwere, mit substantiellen Themen Aufmerksamkeit zu bekommen –Avocadotoast und neue Schuhe sind so viel mehr „likable“. Genau deshalb ist dieser Umschwung aber so wichtig! Ich werde mich diesem Thema auch in meinem nächsten Buch widmen und hoffe, wir können kleine Bausteine einer großen Denk-Revolution sein. So! Hab einen wunderbaren Tag und nochmals vielen Dank! Kea

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 21:45

      Vielen Dank für deine lieben Worte und für das Teilen des Artikels!
      DIE SALONS klingt nach einer wunderbaren Idee! Ich muss mir das morgen nach meiner Prüfung gleich einmal in Ruhe genauer ansehen und bin schon sehr gespannt, was du da auf die Beine gestellt hast!

      Ja das ist richtig. Es ist eindeutig der schwerere Weg, wenn man mehr als nur ‚likeable‘ sein will. Aber ich glaube immer noch wie eine Blöde daran, dass es sich lohnt. Und ich habe gemerkt, dass ich auch gar nicht anders kann. Dass alles andere irgendwie gegen meine Natur ist und ich nicht dieser Mode-MakeUp-Mandeltörtchen-Typ bin. Auch wenn ich Mandeln und Törtchen sehr gerne esse ;).
      Denk-Revolution finde ich schön und ich bin unheimlich gerne ein Teil davon. Wer weiß was man alles erreichen kann, wenn man viele ganz kleine Bausteine aufeinander legt! Lass uns an das Beste glauben :)!

      • Reply
        Kea
        22. März 2017 at 16:25

        Ich freu mich sehr, wenn du beim Projekt vorbeischaust 🙂 Und hoffe, deine Prüfung lief gut! Ich finde es unheimlich wichtig, dass wir „Andersdenkerinnen“ uns vernetzen, gerade, weil einem der Mainstream-Wind allerortens so heftig um die Nase weht. Da braucht es einfach auch Rückhalt und gegenseitige Ermutigung – damit unsere Töchter und deren Töchter irgendwann auch andere Vorbilder finden, die sie bewundern, für das, was sie sind und nicht dafür, welche Schuhe sie tragen. Liebe Grüße!

        • Valeria Anna
          Reply
          Valeria Anna
          23. März 2017 at 20:21

          Alles gut gelaufen, danke 🙂
          Ja das finde ich auch und ich freue mich immer sehr, wenn ich Gleichgesinnte finde oder sie mich 🙂
          Ganz liebe Grüße!

  • Reply
    Julie
    21. März 2017 at 8:55

    Vielen Dank für diesen tollen, offenen Artikel! Wirklich einer der besten, die ich dieses Jahr lesen durfte.
    Es ist wirklich unglaublich, welchem Druck junge Frauen heutzutage ausgesetzt sind und, wie du auch schon richtig bemerkt hast, dass die falsche Wertevermittlung schon im Kindesalter anfängt. Als du das Beispiel mit den Büchern verdeutlicht hast, wollte ich direkt loslegen, feministische Kinderbücher zu schreiben.
    Das mit dem Magerwahn ist auch extrem schlimm. Hier kannst du aber, denke ich, als Mutter ein richtiges Vorbild sein. Ich denke, wenn du deinem Kind vorlebst, dass es in Ordnung ist, zu essen, wird es diese Einstellung auch verinnerlichen. Ich hab letztens gelesen, dass Mädchen, deren Mütter ständig offen auf Diät waren, häufiger ein gestörtes Essverhalten haben als Mädchen, deren Mütter zufrieden mit ihrem Körper waren 🙂
    Liebe Grüße,
    Julie

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 21:51

      Vielen Dank, das freut mich sehr!

      Ja bitte, schreib so viele Bücher mit starken Mädchen wie du kannst :D!

      Das mit dem Vorleben mag auf jeden Fall stimmen. Nur glaube ich, dass die Gesellschaft trotzdem auch einen großen Einfluss hat. Meine Mama ist von Natur aus sehr schlank und ich habe sie noch nie das Wort ‚Diät‘ auch nur in den Mund nehmen hören. Trotzdem hatte ich während meiner Teenager-Zeit große Komplexe was meine Figur betrifft und somit auch richtige Probleme mit dem Essen. Ich glaube also, dass es ein Mix aus beidem ist. Was man von zu Hause mitbekommt und was man da draußen in der Welt so sieht und erlebt.

      • Reply
        Julie
        23. März 2017 at 15:54

        Ich setz mich ran 😉

        Ja, das auf jeden Fall! Die Gesellschaft hat einen großen Einfluss auf junge Frauen. Deshalb werde ich auch immer etwas wütend, wenn Influencerinnen ihre Instagram Accounts dadurch rechtfertigen, dass ja wohl die Eltern dazu da seien, ihren Töchtern die richtigen Werte zu vermitteln und dass man sich ja nicht beeinflussen lassen muss und dass sie dadurch nicht schuld seien an Essstörungen etc.

        LG Julie

        • Valeria Anna
          Reply
          Valeria Anna
          23. März 2017 at 20:24

          Ja so etwas zu behaupten ist richtig dumm. Klar, kriegt man von daheim sehr viel mit, das heißt aber nicht, dass nicht auch die Medien und Personen die in der Öffentlichkeit stehen eine gewisse Verantwortung haben.

  • Reply
    Annika
    21. März 2017 at 9:04

    Wunderbarer Artikel!! Ich erlebe das nicht nur im Bezug auf Aussehen und Co. das ist allgemein ein Gesellschaftsproblem. Ich bin Inhaberin einer Marketingberatung und habe oft den Eindruck, dass auch Unternehmerinnen versuchen, alles so perfekt wie möglich aussehen zu lassen – obwohl es doch gerade das authentische ist, was Menschen so sympathisch macht. Und wir mögen Menschen, eben weil sie nicht perfekt und makellos sind. Ich hoffe, dass sich hier langsam ein Gegenbewegung aufbaut, die mehr in Richtung Natürlichkeit, Selbstbewusstsein und Integrität geht.

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 21:53

      Ja das hoffe ich auch sehr! Dieser ganze Perfektions-Wahn macht ja sowieso niemanden glücklich!

  • Reply
    FrauBpunkt
    21. März 2017 at 9:49

    Liebe Valeria Anna!

    Danke für den tollen Artikel! Ich bin 40. Wir haben eine bald 13 jährige Tochter und einen 9 jährigen Sohn. Mit dem war ich letztens bei Zara einkaufen (für die Kommunion) und wollte, das er sich mal umsieht, was ihm so gefällt. Damit ich das beim Kauf später mal berücksichtigen kann. Er fand das alles extrem sonderbar, was es da für Jungs in seinem Alter gab. Ich auch.

    Die Große dagegen muss sich in der Schule mit dem Thema stark auseinander setzen. In der Klasse wird ausgegrenzt, wer anders aussieht, nicht in den üblichen Geschäften einkauft. Sie kreischen tatsächlich bei „Bibis Beauty Dingens“, haben Instagram Accounts, teilweise sogar schon Facebook. Da wird angefeindet, versucht, sich zu übertrumpfen, geschminkt, gepinselt und bearbeitet.

    Ich finde es manchmal toll, schöne Bilder in den Social Medias zu gucken. Das ist ähnlich wie bei den ganzen Foodbloggern, letztes Jahr der Beeren-Hype,… Diese wundervoll dekorierten Beeren Explosionen im Internet sehen. Ich mag es, mir mitten im Winter vorzustellen, wie lecker eine Erdbeere jetzt wäre. Sehe das als Bilderbuch, quasi ein mobiler Ersatz für Food-, Lifestyle- und Wohnmagazine. Nice to look at, aber will ich das wirklich auch so haben? Ich warte lieber, bis die Beeren Saison gestartet ist, arbeite damit, koche ein und mapfe so viele, wie in meinen Bauch hinein passen,…

    Doch ich sehe, wie Du, eine ganz andere Problematik hinter diesen leichten, wunderbaren, perfekten Fotowelten. Denn was bei den Beeren beginnt, macht vor der Selfie Orgie, der akribisch gestylten Wohnung, dem Outfit, ja nicht halt. Wenn ich so meine Lpunkt in ihrem Umfeld in der Schule betrachte. Die Kids können da oft nicht mehr differenzieren. Ich meine, hey, bei uns gab es die Mädchen, Bravo und Popcorn. Ja, da hat man sich auch mal so geschminkt, angezogen, was weiß ich. Aber das war näher an der Realität als alles, was uns das Netz gerade im Moment, größtenteils, vorgaukelt.

    Ich habe im Blog ein wunderbares Beispiel. Habe dort mal die Cover der BRAVO, Mädchen und ein Foto von mir herausgekramt. Sozusagen ein oldschool Selfie. Man hat eine Kamera genommen und die einer Freundin in die Hand gedrückt. Der Film in der Kamera war bei mir meist auf 36 Bilder plus 2 oder 3, die man aber nicht sicher wusste. Die Bilder wurden sorgsam ausgewählt und nach einigen Wochen, wenn der Film voll war, wurde dieser, damals zum Parkkauf gebracht. Mein Papa fuhr dort jeden Samstag zum Großeinkauf hin. Wenn ich Glück hatte, das Taschengeld auch ausreichte, konnte ich die Bilder, schon eine Woche später abholen. So war das.

    Man sieht da mich in Jeansshort, ein Pretty Woman Poster im Hintergrund, die ganze Dynamik, die da drin steckt. Das war echt. Da war nix bearbeitet. Ich habe bei der Recherche Cover gefunden, das glaubst Du gar nicht! Haare mit 15 cm Spliss unten dran, waren vollkommen OK. Da wurde nichts bearbeitet. Es war cool und wir wollten es nachahmen. Es war nicht perfekt, man konnte und ja, man wollte, als normaler Teenie so aussehen.

    Ich habe manchmal ein bisschen Angst, dass die Bilder, die unsere Kids heute sehen, die Maßstäbe zu hoch ansetzen. Ich meine, die Verknüpfungen im Gehirn eines Teenies sind doch eh vollkommen überlastet und durcheinander. Da ist es total schwierig, ein realistisches Vorbild auszuwählen. Wie frustrierend muss es sein, immer sein Bestes zu versuchen und doch nicht zu erreichen, was man sieht? Wie mag es sich anfühlen, niemals auch nur annähernd so auszusehen, das zu tun, was einem die virtuelle Welt vorgibt?

    Mit unserer Großen haben wir hier noch Glück. Sie fällt ein wenig aus dem Rahmen, was ihren Modegeschmack anbelangt. Und die Phase, das andere ihr einreden wollten, das sie dick wäre, haben wir hinter uns gelassen. (Sie ist rappeldünn!!) Doch um der Hetzerei in der Schule zu umgehen, nimmt sie nur nen Apfel mit in die Pause und futtert dafür daheim um so mehr. Ist aber auch an sich schon irgendwie irre, nicht?

    Bitte entschuldige, dass mein Kommentar etwas länger ausgefallen ist. Ich neige leider ein wenig zum „Wortschwall“!

    Mach weiter so und behalte Dir das im Herzen, dann kann mit einem eigenen Wicht nix schief gehen!
    Herzlich,
    Martina

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 22:24

      Liebe Martina,

      du musst dich absolut nicht für die Länge des Kommentars entschuldigen. Ganz im Gegenteil, ich habe mich SEHR darüber gefreut.
      Vor allem ist es schön, die Geschichten einer Mama zu hören, um noch besser zu verstehen wie die Situation aktuell aussieht. Ich muss sagen es schockiert mich zu lesen, dass das mit dem Schminken, dem Übertrumpfen und dem Bibi-Wahn wirklich so extrem ist. Und dass deine Tochter nur einen Apfel isst, um nicht gehänselt zu werden, finde ich noch schlimmer. So etwas kenne ich nämlich aus meiner Schulzeit noch absolut nicht.
      Ich weiß noch, wie ich mit meiner besten Freundin in der Mittagspause Milka Tender Wettessen gemacht habe. Ob das so vernünftig ist sei dahingestellt, aber ich glaube du weißt auf was ich hinaus will ;).

      Mich hat dein Kommentar auch gerade echt zum Nachdenken angeregt. Weil da definitiv in den Schulen etwas passieren sollte und ich mich frage, wie sich so etwas am besten umsetzen ließe. Solche Themen sollten behandelt werden, es sollte ein besserer Umgang mit der Social-Media-Scheinwelt gezeigt werden, mehr Aufklärung betrieben werden. Denn wenn junge Mädchen tatsächlich schon so sind, frage ich mich, wo das noch hinführen soll.

      Vielen Dank auf jeden Fall für deine schönen Worte und ich wünsche dir und deiner Familie alles Liebe und Gute!

      Valeria

  • Reply
    Sonja
    21. März 2017 at 10:32

    Danke! <3

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      21. März 2017 at 21:53

      Sehr, sehr gerne 🙂

  • Reply
    Maxi
    21. März 2017 at 11:15

    Diesen Text habe ich jetzt echt gebraucht. Ich habe letztes Jahr selbst angefangen zu bloggen. Für mich war es nie das Ziel, „instafamous“ oder sonst was zu werden. Ich schreibe meinen Blog in erster Linie für mich, denn ich interessiere mich sehr für die wissenschaftlichen und nachhaltigen Aspekte der Ernährung.
    Ich bin blond und schlank und oft habe ich das Gefühl, man möchte nicht, dass ich eine Meinung habe. Man möchte mich in dieses „0815-Gemüsebowl-essendes-Blondchen“-Image quetschen. Das tut weh, es tut weh, nicht anders sein zu dürfen.
    Es tut wirklich gut, zu lesen, dass ich nicht die einzige bin, die dieses typische „Instagirl“-Image nicht anspricht. Ich hasse es, dass so viele Bloggerinnen keine echte Meinung oder Persönlichkeit haben. In deren Welt es besonders ist, wenn man einen Text über blau-gestreifte Blusen schreibt. I mean seriously?
    Ich kenne momentan genau einen Blog , hinter dem eine kluge Frau steckt, welche zum Nachdenken anregt und das wäre http://www.individualisten.at !

    Liebe Grüße,
    Maxi

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      23. März 2017 at 20:28

      Ich freue mich sehr, dass dir mein Text gut getan hat! Ich verstehe vollkommen was du meinst und ich finde es auch schlimm, dass weil eben so viele Bloggerinnen keine eigene Meinung und Persönlichkeit haben, jeder denkt, dass ALLE Bloggerinnen so sind. Ich kann dir gar nicht sagen wie viele in meinem Bekanntenkreis immer noch meinen ich würde über Mode schreiben. Nur weil ich eine Frau bin, die einen Blog hat. Schrecklich.

      Vielen Dank für den Blog-Tipp, werde ich mir gleich einmal ansehen!

  • Reply
    Bri
    21. März 2017 at 11:32

    Wichtig, ganz wichtig, die im englischen so schön Role-Modell genannten Vorbilder. Und wie Du schon schreibst: Es gibt sie die starken Figuren, wie zum Beispiel Thekla im Ritter Trenk oder Ronja Räubertochter, Hermine aus Harry Potter und andere starke Frauen dort … ich habe keine Tochter, aber einen bald neunjährigen Sohn und der liest alles, was einen gewissen Mix aus Abenteuer, Spannung, Witz und Klugheit beinhaltet., egal, wie es von außen wirkt. Vermutlich würde er nicht unbedingt vor seinen Kumpels damit angeben, aber er hält auch nicht gerade hinterm Berg damit. Das ist die andere Seite der Medaille. Es geht um die Qualität der Frauenfiguren, nicht alleine um die Quantität in einem Regal. Deshalb liebe ich Tolkien und seine Figur der Arwen so sehr, die nichts mehr fürchtet, als einen goldenen Käfig, die verkleidet in die Schlacht reitet, den Hobbit, der zurückgelassen werde sollte ebenso mit nimmt, weil er dasselbe will, wie sie: denen die sie lieben beizustehen im Kampf. Als Arwen dann dem Nazgul gegenübersteht, antwortet sie auf seine überhebliche Ansage: Kein Mann kann mich töten einfach nur: Ich bin kein Mann und erledigt die Sache und schafft somit die Grundlage für das Gelingen der ganzen Mission.
    Also langer Rede kurzer Sinn – wir alle sind dazu aufgerufen eines zu vermitteln: es geht nicht um Äußerlichkeiten, denn die Taten sind es, die uns definieren. Respekt anderen gegenüber ist für mich das Wichtigste dabei.
    LG, Bri

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      23. März 2017 at 20:45

      Vielen Dank für diesen tollen Kommentar!
      Ich liebe diese ‚Ich bin kein Mann.‘-Szene auch sehr! Aber war es nicht Eowyn? Egal, auf jeden Fall bin ich auch voll und ganz der Meinung, dass es die Taten sind, die uns definieren!
      Ganz liebe Grüße!

  • Reply
    Gerd Ender
    22. März 2017 at 11:17

    seeehr gut Vale…bin zwar keine Frau und auch keine Mutter – ABER ich habe zwei Töchter, zwei Augen und zwei Ohren und höre und sehe das ähnlich wie du…Gut, dass es deine Worte gibt…wie schrieb schon Ralph Waldo Emerson vor über 150 Jahren: „Es ist sehr leicht, in der Welt nach der Meinung der Welt zu leben; es ist auch leicht, in der Einsamkeit nach der eigenen Meinung zu leben; ABER groß ist DER Mensch, der mitten im Gewühl mit vollendeter Liebenswürdigkeit die Unabhänigkeit des Einsiedlers bewahrt.“

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      23. März 2017 at 20:47

      Zwei ganz tolle Töchter, muss man dazu sagen :)!
      Vielen Dank!

  • Reply
    carnam ilinga
    22. März 2017 at 18:13

    So wahre Worte! Mich nervt das schon so lange und es scheint mit den Jahren einfach nicht besser zu werden. Wenn es doch bei einigen „Klick“ macht, dann springen zig Leser/Follower ab und man verliert seine Reichweite.
    Viele Mädels scheinen sich auch nicht mit der Realität beschäftigen zu wollen und träumen sich lieber in eine andere Welt.
    Alles andere wird getrollt und abgewertet. :/

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      23. März 2017 at 20:59

      Ich glaube auch, dass diese Realitätsflucht da eine große Rolle spielt. Ist halt einfacher und gemütlicher als sich mit wirklichen Themen zu beschäftigen.

  • Reply
    Leila
    23. März 2017 at 1:04

    Hei du Liebe,
    Ich wollte dir nur mal eben danke sagen. Danke für diesen tollen Beitrag, für die Worte und die offene Ansicht ! Du hast recht, sowas von Recht…
    Lass dich niemals aus der Ruhe bringen und bleib so 🙂
    Danke ❤

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      23. März 2017 at 20:50

      Vielen Dank, sehr lieb <3 🙂

  • Reply
    Fashionqueens Diary
    20. April 2017 at 18:33

    Ein sehr starker Beitrag! Kompliment, hast es auf den Punkt gebracht!

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      22. April 2017 at 13:21

      Vielen Dank! 🙂

  • Reply
    Julie
    25. April 2017 at 17:58

    Echt toller Beitrag!!! Ich bin 15 Jahre alt und um mich herum motieren gerade der Großteil meiner Freundinnen zu solchen Idealen… Mein Vorbild ist Emma Watson. Aber nicht wegen ihrer Modelkarriere sondern weil sie sich bei der UNO für Frauenrechte einsetzt. Später möchte ich auch einmal für die UNO arbeiten.
    Danke für deinen interessanten Artikel. Das zeigt, dass man nicht alleine ist.
    Julie <3

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      26. April 2017 at 20:34

      Hallo Julie,
      wirklich traurig, dass das bei so vielen jungen Mädchen der Fall ist. Ich finde es darum umso schöner, dass Emma Watson dein Vorbild ist. Für mich ist sie nämlich auch eine richtig beeindruckende Frau und ich bewundere sie für ihren Einsatz.
      Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Erfolg bei deinem Wunsch für die UNO zu arbeiten. Ich bin mir sicher, dass du es schaffst, wenn du es dir vornimmst!
      Danke und ganz liebe Grüße,
      Valeria

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