Ich bin in Feldkirch, Vorarlberg in einer Familie mit 5 Brüdern aufgewachsen, war immer eine sehr gute Schülerin und dachte damals noch Noten wären wichtig.

Ungerechtigkeiten konnte ich noch nie akzeptieren, weshalb ich bereits in jungen Jahren aktiv wurde, wenn ich Schieflagen bemerkte (z.B. dass meine Brüder in unserem Ort im Verein Fußball spielen konnten und ich aufgrund meines Geschlechts nicht. Oder dass bei uns nach wie vor Mädchen in der Kirche nicht ministrieren dürfen).
Dass ich Feministin bin, das habe ich nicht von heute auf morgen entschieden. Es hat sich aus dem reflektierten Mädchen und Frau sein in einer patriarchalen Gesellschaft ergeben.

Nach der Matura verbrachte ich ein halbes Jahr als Au pair auf Teneriffa. Danach zog ich nach Wien, wo ich zuerst ein Jahr „das Falsche“ studierte, bevor ich begann Psychologie, sowie Publizistik- und Kommunikationswissenschaften zu studieren. Beide Studien schloss ich nach 3 Jahren ab. Es folgte der Master in Psychologie und parallel das psychotherapeutische Propädeutikum. Außerdem eine Ausbildung zur professionellen Sprecherin.

Nach dem Studium wurde mir schnell klar, dass ich nicht dafür gemacht bin, ein kleines Rädchen in einem Unternehmen zu sein. Meine größte Leidenschaft war immer das Schreiben, aber solange ich davon nicht leben konnte, musste eine Alternative her, die mich trotzdem glücklich macht.
Anfang 2018 gründete ich gemeinsam mit meinem Freund valerino.creations. Wir haben unsere Kompetenzen vereint, können dadurch vielseitige Content-Produkte anbieten und sind -entgegen den Erwartungen vieler ZweiflerInnen- sehr erfolgreich damit.

Seit kurzem hoste ich den Podcast „Psychos“, in welchem ich Gespräche mit Betroffenen von psychischen Erkrankungen mit dem Ziel der Entstigmatisierung führe.

Den großen Traum, Schriftstellerin zu sein, habe ich noch nicht aufgegeben, weshalb ich nebenbei die Zeit nutze, um Texte zu schreiben, einzureichen, zu veröffentlichen,…

Ich bin ein Mensch, der so gut wie immer arbeitet, auch wenn es sich oft nicht nach Arbeit anfühlt. Die beste Entspannung finde ich aber am Meer (morgens und abends, die Mittagshitze mag ich nicht), beim Wandern, beim Reisen und bei gutem Essen. Was für ein Klischee.