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dies & das

Best of January

Februar. Wir schreiben tatsächlich schon Februar. Der erste Monat des neuen Jahres ist wieder einmal wie im Flug vergangen. Ich habe euch für den Jänner ein kleines ‚Best of‘ zusammengestellt, damit ihr seht, was mich diesen Monat so bewegt hat. Ich hoffe, dass auch für euch interessante Beiträge dabei sind!

Ich mag ihren Blog ja generell sehr gerne. Weil er sich abhebt von den ganzen Blogs, bei denen ich mir an den Kopf greife, weil die Texte so schlecht sind, oder man eben nur ein nettes Design und nette Fotos vorfindet, aber irgendwie kein Gefühl vermittelt bekommt. Bei Maribel ist das anders, weil man merkt, dass ihr Herz und eine aufrichtige Leidenschaft dahinter stecken. Passend dazu also ihr Text „Bloggen ist harte Arbeit.“ – Halt die Fresse!. Das beste Zitat daraus, welches ich nie mehr vergessen werde, weil es so treffend formuliert ist: „Wenn nur 1% das Schreiben des Artikels ist, dann hast du da ungefähr so viel Liebe reingesteckt, wie ein Freier in eine Nutte.“

Carinas life update: why i moved to berlin ist ein kleiner und kurzer Auszug aus ihren Gedanken zu  Neujahrsvorsätzen, Anfängen und dem Erwachsenwerden.
Ihr Schlusssatz gefällt mir besonders gut: „Ich will nicht darüber reden wo ich war und nachdenken wohin ich will,
ich will bleiben. Ich will kein Ziel haben, ich will das Ziel sein.“

Ein wunderschönes Projekt, hat Röra Blue ins Leben gerufen. „Wenn du deiner ersten Liebe eine Nachricht senden solltest, jetzt, sofort – was würdest du schreiben?“ ist der Ausgangspunkt für ihr #unsentproject. Mehr darüber könnt ihr hier lesen. Für mich wieder einmal ein klassischer Fall von: ‚Mensch, wieso war das nicht meine Idee?‘.

Tief in meinem Herzen bin ich eine heillose Romantikerin. Langzeit-Liebesgeschichten von alten Menschen tun es mir dabei besonders an, da ich einen unglaublichen Respekt vor Personen habe, die es schaffen ihre Beziehung ein Leben lang aufrecht zu erhalten. Denn welcher Erfolg ist größer und erfüllender als eine langanhaltende Liebe?
Immer wieder schön zu sehen ist dabei auch, dass es offensichtlich keinen ‚one best way‘ gibt. So unterschiedlich wie wir Menschen alle sind, so unterschiedlich sind auch die Paare, ihre Liebesgeschichten, ihre Erfolgsrezepte -was man auch hier gut erkennen kann.  
Meine Lieblingsstelle: „Wir kommen immer an erster Stelle. Wir sehen uns als ein Projekt, das
nur wir beide managen und in das sich auch niemand, nicht einmal unsere
Kinder, jemals einmischen kann.“

Und dieser Mann hat mich mit seiner besonderen Art seine Geschichte zu erzählen beinahe zu Tränen gerührt.

Ich schätze, dass dieses Video sowieso an keinem vorbei gegangen ist. So witzig es ist, regt es gleichzeitig auch zum Nachdenken an wie viel Druck sich Frauen (aber genauso auch Männer) manchmal aufladen, weil es scheinbar von ihnen „erwartet“ wird. Doch wer stellt diese Erwartungen? Haben wir es nicht selbst in der Hand, dieses Bild gemeinsam zu verändern?

Für alle, denen es im Video zu schnell geht, oder die es sich einfach noch einmal gerne in Ruhe zu Gemüte führen wollen:

„Was muss die Frau alles sein? Sie muss Topmodel-mager-schlank sein, aber sie muss auch Kinder wollen. Die muss sie im richtigen Moment wollen. Also nicht mit 20, aber auch nicht mit 40. 20 ist zu früh, 40 ist zu spät. Sie muss die richtige Zahl der richtigen Kinder mit dem perfekten Mann im richtigen Moment kriegen. Die richtige Zahl ist nicht 1, das ist ego, aber auch nicht 5, das ist assi. Es muss irgendwo dazwischen liegen. Wenn sie die Kinder hat muss sie arbeiten. Sie muss Karriere machen und zwar selbstbewusst, aber nicht als Emanze. Aber emanzipiert muss sie sein. Selbstbewusst, emanzipiert, feministisch, organisiert und überhaupt gut drauf. Und während sie Karriere macht, muss sie gleichzeitig zu Hause bleiben – sie darf keine Rabenmutter sein. Wenn sie zu Hause ist, muss sie trotzdem Karriere machen. Sie muss weiterhin Topmodel-mager-schlank sein, man darf ihr die Kinder die sie gekriegt hat nicht ansehen. Zu Hause muss sie außerdem Hure, Liebhaberin, beste Freundin, Mutter und alles auf einmal sein. Und den Stress den sie hat, den darf man NIEMALS spüren!

Aus euren „Einsendungen“ habe ich zudem noch einen weiteren interessanten Text ausgewählt:

Patrick findet in seinem Artikel Deutschland kein Wintermärchen einen schönen und passenden Vergleich für die aktuelle politische Lage, die er momentan als sehr eisig empfindet.
„Der frische Schnee wird zu Matsch zertrampelt, braunen Matsch, noch
bevor er uns seine Vielfältigkeit und Einzigartigkeit zeigen kann.“

Musik-Entdeckung im Jänner:
Gabrielle Alpin – Salvation
„I never meant to fall for you but I was buried underneath“

VA

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6 Comments

  • Reply
    Maribel
    2. Februar 2016 at 13:24

    Iiiiich fühle mich ein wenig geehrt. Nein, wirklich! Ich liebe nämlich jeden deiner Texte, weil da eben wirklich so viel Liebe drin steckt. Und dann sowas ey, danke ♥

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      3. Februar 2016 at 13:57

      Und jetzt fühl ich mich geehrt ;)!
      DANKE zurück <3 🙂

  • Reply
    Jana
    2. Februar 2016 at 17:23

    Ein toller Januarrückblick, den ich gleich mal durchklicken muss. So schnell ging die Zeit wieder rum – unglaublich!
    Das Video auf NDR habe ich auch gesehen und so schmunzeln aber auch nicken müssen. Wir sind einfach superwomen 😉
    <3

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      3. Februar 2016 at 13:58

      Dankeschön, freut mich sehr, dass er dir gefällt 🙂
      Haha, oh ja 😉
      <3

  • Reply
    Patrick Müller
    3. Februar 2016 at 18:49

    Vielen lieben Dank für die Erwähnung und den Link! Tolle Überraschung, über die ich mich wirklich richtig gefreut habe!

    LG, Patrick

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