Die Behauptung, dass das Frühstück die wichtigste Mahlzeit am Tag ist unterschreibe ich sofort. Ja ich würde mich sogar so weit aus dem Fenster lehnen und behaupten, dass sie die einzig wahre Mahlzeit überhaupt ist. Für mich zumindest.
Im Alltag lässt es die Zeit eher selten zu ausgiebig zu frühstücken, weshalb ich mich immer wie eine Verrückte freue, wenn es wieder einmal heißt: „Lass uns frühstücken gehen. Lass uns ein neues Lokal ausprobieren.“. Unterstützend kommt die Tatsache hinzu, dass ich seit kurzem leider, leider, leider zumindest mit einem Fuß auf dem Weg bin zu einem dieser Koffein-Opfer zu mutieren, welche am Morgen noch Zombies gleichen, bevor sie durch den Kaffe wie durch Zauberhand zu aufgeweckten Schönheiten werden. Oder so. Ich kann zwar puren Kaffe immer noch nicht ausstehen, aber trotzdem das Verlangen nach einem feinen Cappuccino mit (viel) Zucker am Morgen nicht mehr leugnen. Dies musste ich mit Entsetzen feststellen, als mir eines Tages der Satz: „Mann verdammt, ich brauch jetzt einfach zuerst einmal Essen und einen Kaffee.“ entflohen ist. Kaffe und Essen gab es dann auch. Und weil ich selbst immer froh bin, wenn ich gute Tipps im Internet finde, gebe ich euch heute eine kleine Empfehlung für das nächste leckere Frühstück in Wien.

Das ‚tewa‚ ist ein Bio-Restaurant und befindet sich direkt am Naschmarkt, weshalb die Lage alleine schon ein großer Pluspunkt ist. Für alle Nicht-Wiener: den Naschmarkt darf man bei einem Wien-Besuch sowieso auf keinen Fall auslassen. Er ist ungefähr so wie der große Bazar in Istanbul, nur halt in klein und für Wien dann aber doch wieder groß. Dort durch zu spazieren ist immer wieder ein tolles Erlebnis. Die Düfte der verschiedenen Gewürze zu inhalieren, Falafel zu probieren oder einfach den Anblick von unzähligen Trockenfrüchten zu genießen, lässt bei mir irgendwie immer Urlaubsfeeling hochkommen.

Und genau mitten in diesem Geschehen kann man sich ins ‚tewa‘ begeben, um fein zu speisen oder nur etwas zu trinken. Sowohl draußen, wo man direkt ein bisschen die vorbei spazierenden Menschen wie Zootiere beobachten kann, als auch drinnen gibt es Tische. Die Frühstücksauswahl ist relativ groß und lässt wie ich finde keine Wünsche offen. Zu jeder Kombi gibt es außerdem einen Kaffee (oder Cappuccino mit viel Zucker – yeah!) und ein kleines Glas leckeren Mangolassi. Die Preise sind durchschnittlich und meine Speisen (der Lachsbagel und der warme Frühstücksbrei) haben hervorragend geschmeckt. Da auch noch die Bedienung sehr freundlich war und alles sehr schnell auf dem Tisch stand, gibt es eigentlich wirklich absolut nichts zu bemängeln.

Das ist das Schöne an Wien: Man hat keine Ahnung wohin man essen gehen soll, schlendert einfach einmal -vom Hunger und der Kaffeelust getrieben- drauf los und entdeckt die tollsten kleinen Lokale.

…oder aber man schaut hier vorbei, findet diese kleine Empfehlung, spart Zeit und macht sich direkt auf den Weg zum Naschmarkt.

VA

1 Comment

  1. Avatar Ricarda 15. Juli 2015 at 11:05

    Schaut wirklich sehr lecker aus! Ich liebe den Naschmarkt ja sowieso, also muss ich dort bald mal hinschauen 🙂
    Liebe Grüße
    themintandonly.com

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