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Frühstück im ‚Café Bar Bloom‘

Ich liebe diese Strecke in Wien.
Von der Oper bis zum Stephansplatz.
Nicht weil es die Kärntnerstraße ist. Nicht wegen den vielen Einkaufsmöglichkeiten.
Aber aus irgendeinem Grund verbinde ich genau mit dieser Strecke so viele besondere Erinnerungen.
Von exzessiven Partynächten mit lustigen Bekanntschaften über romantisches Schlendern, einem ungewöhnlichen nächtlichen Spaziergang und dem Innbegriff von Sonntagsfeeling bis hin zu einem ausgefallenen Projekt.
In der Hitze, der Kälte, bei Wind, bei Tag, bei Nacht.

Ich liebe diese Strecke in Wien.

Und genau diese Strecke ist es, die mich vor kurzem auch ins Café Bar Bloom führte, wo ich in Zusammenarbeit mit Good Morning Vienna das Frühstück testen durfte.
Und wieder war es ein besonderer Moment. Das erste Mal in Wien, ohne hier eigentlich noch zu wohnen. Zumindest vorübergehend nicht.

Ins Café Bar Bloom habe ich mich bisher nur einmal zufällig im Winter auf einen Kaffee verirrt, dieses Mal durfte ich es jedoch noch von einer anderen Seite kennen lernen.

Wir wurden von einem äußerst zuvorkommenden Kellner zu einem schön gedeckten Tisch geführt. Er erklärte uns, dass wir die Auswahl zwischen dem à la Carte Frühstück und dem Buffet hätten, wobei beim Buffet zusätzlich auch noch weitere warme Speisen bestellt werden könnten. Wir entschieden uns für das Buffet, um eine größere Auswahl zu haben.
Obwohl ich eigentlich viel lieber à la Carte frühstücke bzw. generell esse, hat mich das Buffet trotzdem überzeugt. Schlussendlich gab es nämlich alles was ich persönlich für ein gutes Frühstück brauche.

Neben verschiedenen Brotsorten und Croissants gab es eine Müsli-Auswahl zum selbst kombinieren, sowie fertige Müslis und Fruchtsalate. Wurst und Käse waren auch ausreichend vorhanden, wobei ich selbst davon nichts gegessen habe.
Besonders überzeugt haben mich die kleinen schön verpackten Müsliriegel, aber auch der leckere Frizzante, welcher sogar direkt in Wien erzeugt wird (Weingut Lenikus). Auch gab es verschiedenste Säfte, unter anderem einen frisch gepressten Orangensaft, sowie einen Marillensaft von Rauch.
Die Bio-Eier beim Buffet waren hart, sollten so aber wahrscheinlich auch sein. Zusätzlich konnte man sich verschiedenste Eierspeisen bestellen und mein Freund und ich nutzten gleich die Gelegenheit, um uns unsere heiß geliebten Eggs Benedict mit Lachs anstatt Speck zu bestellen. Die Portion war richtig groß und es wäre vielleicht besser gewesen sich eine zu teilen, um noch ein wenig Platz im Bauch zu sparen. Geschmeckt haben sie allerdings hervorragend!
Auch Palatschinken kann man sich in verschiedensten süßen und salzigen Variationen dazu bestellen, weshalb wir zum Schluss noch eine kleine Portion probierten – klassisch mit Marillenmarmelade.

Das Buffet kostet pro Person 18€ und kann von 08:00 – 11:00 Uhr bestellt werden. Das à la Carte Frühstück gibt es ebenfalls täglich bis 14:00 Uhr.
Zwar sind 18€ nicht sonderlich günstig, aber wenn man bedenkt, dass auch Sekt und frisch zubereitete warme Speisen inklusive sind, dann kann man sich das auf jeden Fall einmal gönnen.

Zusammenfassend:
Ambiente: Top! Die Inneneinrichtung hat mir
wirklich sehr gut gefallen und es war auch richtig gemütlich. Tolles
Lounge-Feeling in äußerst zentraler Lage.
Service: Sehr freundlich
und zuvorkommend. Unsere Palatschinken-Bestellung wurde zum Schluss dann
zwar zuerst vergessen, aber nach einem Hinweis unsererseits sofort
nachserviert.
Qualität: Bis auf das Birchermüsli, bei welchem ich
das Gefühl hatte, dass es schon ganz ein bisschen gärt, war alles richtig
gut und man hat die Qualität eindeutig geschmeckt. Sowohl Kaffee,
Croissant, Semmel, Müsliriegel, Eggs Benedict und Palatschinken waren
super lecker.

Café Bar Bloom
Rotenturmstraße 15
1010 Wien

VA

*ein großes Dankeschön an Café Bar Bloom

Frühstück im ‚Café Oper‘

Was ich an der Zusammenarbeit mit Good Morning Vienna besonders schön finde, ist dass ich dadurch immer wieder auf neue, einzigartige Frühstückslocations stoße, die ich sonst wohl nie entdeckt bzw. ausprobiert hätte.

Beinahe täglich tuckerte ich in den letzten Jahren mit der 1er-Straßenbahn an der wunderschönen Oper vorbei. Und tatsächlich hat es uns an einem kalten Wintertag letztes Jahr durch Zufall ins Café Oper verschlagen. Dort wärmten wir uns jedoch nur an einer Tasse heißer Schokolade mit Sahne auf und beobachteten, wie die OperngängerInnen in ihren teils sehr eleganten Kleidern auf den Einlass warteten.

Dieses Mal war die Situation eine ganz andere: Ein warmer Sommertag. Die Vorstellungen in der Oper pausieren. Wir sitzen gemütlich draußen an einem der kleinen Tische. Die Sonne blendet und statt der heißen Schokolade wird uns eine Melange und eine herrliche Frühstücksauswahl serviert.

Sobald ein Frühstück Lachs enthält, ist man bei mir schon einmal auf der sicheren Seite. Auf Käse und Wurst kann ich persönlich zwar immer sehr gut verzichten, jedoch kann es dann doch auch nicht schaden, nebenbei hin und wieder ein bisschen Käse oder Salami zu schnabulieren. Das Schnittlauchbrot schmeckte richtig lecker, aber am allermeisten haben mich auf jeden Fall die Croissants begeistert. Als große Croissant-Liebhaberin muss ich sagen, dass dies ganz klar die besten waren, die ich in Wien bisher gegessen habe. Geliefert werden sie von der Bäckerei Mühlenbrot, fertig gebacken jedoch direkt im Café Oper. Deswegen waren sie auch noch warm, außen leicht knusprig, innen fein weich. Auch die Semmeln werden vor Ort fertig gebacken und schmeckten wirklich ausgesprochen gut.
Kurz gesagt wurden wir rundum verwöhnt und konnten das Frühstück dank des schönen Wetters gleich doppelt genießen.

Die Frühstückskarte im Café Oper ist überschaubar und doch deckt sie so ziemlich alles ab, was man für ein klassisches Frühstück braucht. Zwischen fünf fertigen Frühstückskombinationen kann man wählen, wobei das Champagnerfrühstück praktisch ein erweitertes „Sänger“-Frühstück ist. Des Weiteren gibt es auch die Möglichkeit, sich das Frühstück aus einigen Produkten selbst zusammen zu stellen. Beachtlich ist im Café Oper auf jeden Fall auch die große Auswahl an Champagner-Sorten. Zum Frühstück (und auch sonst) kommt für mich Champagner zwar im Normalfall nicht in Frage, aber wer einmal so richtig etwas zu feiern hat, ist hier bestimmt an der richtigen Adresse.

Zum Abschluss, um den großen Durst zu stillen, probierten wir noch jeweils eine Limonade von John Lemon. Alleine schon wegen dem Namen. Es handelt sich dabei um 100% natürliche Limonaden und ich finde es faszinierend, wie viele von diesen „fancy drinks“ es inzwischen schon auf dem Markt gibt.
Ich entschied mich für ‚Yerbata Pomegranate‘ und der Geschmack erinnerte mich an Kombucha, welches ich persönlich sehr gerne mag. Auch ‚John Lemon Black Currant‘ war lecker und wir somit rundum zufrieden.

Meine größte Motivation bald wieder ins Café Oper zu gehen? Ich muss auf jeden Fall testen, ob die Croissants jedes Mal so gut schmecken. Wenn ja, dann wird man mich dort wohl noch öfters zu Gesicht bekommen!

VA


*ein großes Dankeschön an ‚Café Oper‘

Frühstück im ‚Vivus‘

Mein Freund liebt Minigolf. Ich teile diese Leidenschaft noch nicht so ganz, aber ich kenne sie wohl bald alle. Die Minigolfplätze. Egal ob irgendwo bei Floridsdorf mit langen, ungepflegten Bahnen, in Nizza auf einem Hügel hinter einem Park, oder auf Teneriffa neben den ganzen Touristen-Bars direkt am Strand.
Am häufigsten waren wir bisher aber im Prater, hinter dem imposanten Riesenrad. Dass sich direkt daneben ein richtig gemütliches Lokal befindet, haben wir jedoch bis vor kurzem nicht wirklich registriert.
Das Vivus befand sich lange Zeit direkt vor unseren Augen, ohne dass wir ihm je Beachtung geschenkt hätten.

Als goodmorningvienna-Frühstücksbloggerin durfte ich dann vor ein paar Wochen das Frühstück im Vivus testen und wir wurden dabei direkt vom Besitzer selbst, Peter Schneider, begrüßt. Er setzte sich auch gleich zu uns, ließ uns in der Karte blättern, erfüllte uns mit den Worten: „Wir sind Dienstleister, alles geht!“ jeden Sonderwunsch und war für alle Fragen offen. Er berichtete von seiner beruflichen Vergangenheit und wie er dann aus dem unscheinbaren Häuslein direkt neben dem Minigolfplatz das Vivus zauberte.

Während uns Cappuccino, frisch gepresste Säfte, Spiegeleier mit Speck, Lachs, Sekt und zum Schluss süße Köstlichkeiten serviert wurden, erzählte Peter Schneider weiter und meinte, die Lage des Vivus wäre ein Fluch und ein Segen zugleich. Hinter dem kleinen Gebäude ragt das Riesenrad empor, ein Blick in die andere Richtung und man sieht hübsch gedeckte Tische im Freien, direkt an der Prater Hauptallee. Klingt fast schon kitschig.

Das Problem dabei? Ganz klar das Wetter. Denn wie viele Menschen verirren sich bei Regen oder Kälte schon in den Prater? Noch dazu kommt, dass die Kapazitäten im Vivus drinnen sehr beschränkt sind und draußen sehr viel mehr Gäste Platz haben.
Schon während dem Gespräch merkte man, dass ein großer Wunsch nach Veränderung in der Luft lag. Peter Schneider berichtete, er habe immer wieder hunderte verschiedene Ideen im Kopf, die er versuchte irgendwie umzusetzten. Nachdem er früher bereits einem Wiener Heurigen zum Erfolg verhalf, würde nun auch mit dem Vivus bald ein Schritt in eine andere Richtung gewagt werden. Zu diesem Zeitpunkt konnte er jedoch noch keine genauen Details dazu äußern.
Tatsächlich wurde in der Zwischenzeit das Vivus am 01.08.16. vorübergehend geschlossen und wird ab Mitte September in der Wiener Innenstadt neu eröffnen.

Ich bin schon sehr gespannt, welche neuen Ideen Peter Schneider hier umsetzen wird. Der Service und das Essen haben auf jeden Fall schon einmal gepasst. Außerdem merkt man, dass Tradition und Liebe zur Gastronomie bei ihm groß geschrieben werden, trotzdem aber auch sehr viel Platz für moderne Neuerungen ist.

Bleibt nur noch zu hoffen, dass die neue Location wetterfester, aber trotzdem genauso schön ist wie die alte.

Für alle, die neugierig geworden sind, heißt es nun sich noch bis September zu gedulden und dann (hoffentlich positiv) überraschen zu lassen.

VA

*Ein großes Dankeschön an ‚Vivus‘

Frühstück im ‚JOMA‘

Das dritte Lokal, welches ich als Frühstücksbloggerin von Good Morning Vienna testen durfte war das JOMA. Bereits im Vorfeld hatte ich viel Gutes darüber gehört, weshalb ich mich auf den Besuch besonders freute.
Es war ein Sonntagvormittag und das JOMA somit gut besucht. Wir bekamen ein sehr gemütliches Plätzchen am Fenster, welches beinahe wie eine kleine Loge ausgerichtet war und einen den Trubel rundherum fast schon vergessen ließ. Die Einrichtung im JOMA würde ich als gemütlich und modern mit klassischen Elementen bezeichnen.

Trotz der vielen Gäste, kam es relativ flott zur Aufnahme der Bestellung und zum Servieren des Kaffees. Klassisch bestellte ich einen Cappuccino (3,80€) und einen frisch gepressten Orangensaft (4,90€). Fast noch besser hat mir dann aber der ‚Apple Pie Poesie‘ (Espresso, Zimt, Mandel, Milchschaum – 3,90€), den mein Freund bestellt hat, geschmeckt. Wer auf süßen Kaffee mit Geschmack steht, sollte im JOMA auf jeden Fall diesen probieren!

Nachdem wir seit unserer London-Reise im Dezember, in Wien vergeblich nach Eggs Benedict mit Lachs statt Schinken gesucht haben, freuten wir uns sehr, dass uns dieser Sonderwunsch bei den ‚Avocado Eggs Benedict‘ (9,50€) erfüllt wurde. Ich liebe Avocado und ich liebe Lachs. Die Kombination von beidem, mit Ei und Sauce Hollandaise, war dann richtig perfekt. Das Einzige was ich aus England diesbezüglich doch noch vermisse, sind die Buns, die sie dort beinahe überall für die Eggs Benedict verwenden, aber bei uns eher selten sind.
Die ‚Avocado Eggs Benedict‘ im JOMA können wir jedoch beide sehr empfehlen und obwohl ich mir -wie immer- im Vorfeld dachte: „Die Portion ist aber viel zu klein für mich.“, war es dann doch genau richtig.

Croissants gehen zudem immer und ich liebe es sie zu testen, weil sie irgendwie überall anders schmecken. Deswegen teilten wir uns noch ein Croissant (2,80€) als „Beilage“. Test bestanden!

Danach gingen wir zum Süßen über. Ich frühstücke nämlich normalerweise eher süß, weshalb ein Frühstück ohne Müsli oder ähnlichem für mich nicht vollständig ist.
Das ‚Hausgemachte Granola‘ (5,10€) war dann eine ordentliche Portion, die ich dann schlussendlich nicht mehr ganz geschafft habe. Geschmacklich war es jedoch top und besonders durch das Beerenmark hat das Granola so richtig lecker und erfrischend geschmeckt.
Mein Freund hat sich noch eine Portion French Toast (6,50€) gegönnt, die er auch als sehr gut befunden hat.

Es war also insgesamt wieder einmal ein gelungenes Frühstück und ich kann nur immer wieder betonen wie begeistert ich bin, dass man an so vielen Orten in Wien die wichtigste Mahlzeit des Tages so richtig genießen kann!

 VA

JOMA
Hoher Markt 10

1010 Wien

*Ein großes Dankeschön an ‚JOMA‘

Frühstück im ‚Clementine im Glashaus‘

Das ‚Clementine im Glashaus‚ zu betreten war für mich ein richtiger Wow-Moment. Die modernen Lampen, die Pflanzen, das große Gemälde, der Kronleuchter und einfach diese ganze Glashaus-Atmosphäre konnten mich auf Anhieb begeistern.
Von meinem Platz aus hatte ich dann zudem noch einen wunderbaren Ausblick auf das Palais Coburg. Elegant. Edel. Königlich. Und irgendwie schlich sich dadurch ein Gefühl von Gelassenheit und Urlaub bei mir ein.

Im Rahmen von Good Morning Vienna war ich wieder als Frühstücksbloggerin unterwegs.
Wir wurden von einer äußerst netten und kompetenten Kellnerin bedient und konnten uns bei der vielseitigen Auswahl der Speisen zuerst nur schwer entscheiden.
Frühstück wird von 07:00-11:30 Uhr serviert und neben einigen fix zusammengestellten Frühstücksvariationen gibt es auch noch kleinere süße und salzige Speisen.
Obwohl ich zuerst mit dem „Frühstück der Clementine“** und dem „Frühstück Low Carb“*** liebäugelte, entschied ich dann doch mir mein perfektes Frühstück selbst zusammen zu stellen.

Dieses bestand aus einem „Energieteller“ (6,50€), „2 Stück im Glas (Ei) mit Spinat, Räucherlachs und Wildkräuter“ (6,50€) und einem „Homemade Granola“ (6,50€) als Nachspeise.
Mein Freund wählte den „Räucherlachs mit Rösti, Sauerrahm und Schnittlauch“ (9€), die „Eierspeise mit Bergkäse und Speck“ (7€) und als Nachspeise die „Waffeln mit Ahornsirup und Beeren“ (7€), von welchen er jedoch nur noch eine kleine Portion bestellte – was absolut kein Problem war.
Dazu haben wir leckeren Cappuccino aus den wohl coolsten Tassen getrunken und uns noch einen frisch gepressten Orangen- bzw. Grapefruitsaft gegönnt.

In Wien gibt es wirklich sehr viele Orte an denen man richtig gut frühstücken kann und auch die Vielfalt dieser Locations ist mit ein Grund warum ich diese Stadt so liebe. Das ‚Clementine im Glashaus‘ ist in dieser Landschaft auf jeden Fall ein kleines Highlight. Selbstverständlich sind die Preise gerade für Studierende nicht unbedingt das was man sich jede Woche leisten kann. Das muss aber auch nicht sein. Denn dieses Lokal ist besonders. Rundum. Für besondere Momente. Wie eine kleine Oase, in der man für eine kurze Zeit lang den Alltag komplett vergisst. Weil man sich richtig wohl und aufgehoben fühlt. Beim Essen schmeckt man in jedem Bissen die ausgezeichnete Qualität. Sogar die Semmel, die eigentlich nur eine kleine Nebendarstellerin war, überzeugte.
Wir haben den gemütlichen Vormittag sehr genossen und ich persönlich wäre am liebsten noch einige Stunden geblieben. Damit wieder Platz in meinem Magen ist. Für noch mehr Köstlichkeiten.

Ich empfehle das ‚Clementine im Glashaus‘ also auf jeden Fall guten Gewissens weiter.
Vor allem für besondere Anlässe.
Aber auch wenn man sich einfach wieder einmal selbst etwas Gutes tun möchte.
Pause vom Alltag.
Genießen.

VA

**Brotkorb mit Brot & Bio-Dampfofensemmerl vom Joseph, Croissant & Apfeltasche, Butter, Clementinenmarmelade, Ei im Glas mit Radieschen und Schnittlauch, Obst der Saison, frisch gepresster Saft nach Wahl, Heißgetränk nach Wahl (19€)
***Semmel, Butter, Räucherlachs mit Radieschen, Tomate, Gurke, Avocado & Zitronendressing, Naturjoghurt mit Beeren, Omelett mit Frischkäse und Kräutern, Mineralwasser, Heißgetränk nach Wahl (21€)

Clementine im Glashaus
Coburgbastei 4
1010 Wien

*ein großes Dankeschön an ‚Clementine im Glashaus‘

Frühstück im yamm! am Schottentor

Das yamm! am Schottentor befindet sich direkt gegenüber von der Universität Wien und obwohl ich in den letzten Jahren sehr viel Zeit an diesem Ort verbracht habe, hat es sich irgendwie nie ergeben dem yamm! einen Besuch abzustatten.
Aus irgendeinem Grund dachte ich immer es gäbe dort Raststätten-Essen und mein Freund glaubte bis vor kurzem noch es wäre ein chinesisches Take-away Restaurant.
Umso mehr hat es mich erstaunt, dass es dort gutes Frühstück geben soll und ich war durchaus gespannt das yamm! im Rahmen der Frühstücksblogger2016-Aktion von Good Morning Vienna zu testen.

Schon der erste Eindruck beim Betreten des Lokals war eine positive Überraschung. Das yamm! ist sehr weitläufig und gleichzeitig sehr modern und gemütlich eingerichtet. Wir waren beide auf Anhieb begeistert von den Sesseln, den Bänken und den Polstern.
Der Kellner begrüßte uns mit einem freundlichen „Guten Morgen!“ und begleitete uns zu unserem Tisch. Er war generell die gesamte Zeit über äußerst sympathisch, höflich und kompetent.

 

Um halb 10 Uhr an einem Mittwoch, war zu Beginn außer uns nur noch eine ältere Dame anwesend, die genüsslich ihren Kaffee schlürfte. Gut möglich, dass auch viele andere gar nicht wirklich über die Frühstücksmöglichkeit beim yamm! Bescheid wissen.
Die Frühstückskarte ist erst vor kurzem überarbeitet worden und wir konnten uns daher als zwei der Ersten von dem Angebot überzeugen.
Nachdem ich in London meine Liebe zu Eggs Benedict entdeckt habe, fiel meine Wahl auf „Fräulein Florentina“ (6,90€) -praktisch das gleiche nur mit Spinat statt Speck. Dazu gab es für mich eine leckere vegane „Smoothie-Bowl“ (4,90€), einen frisch gepressten Orangensaft (2,60€) und einen Cappuccino (3,90€).
Die Eier sind bei yamm! alle Bioeier aus Freilandhaltung und alternativ zur „konventionellen Milch“ (wie es der Kellner scherzhaft nannte) gibt es sowohl Sojamilch, als auch laktosefreie Milch.

Mein Freund entschied sich für das „Gefüllte Croissant“ (7,90€) kombiniert mit einem veganen „Kraftporridge“ (4,90€).

Obwohl wir danach schon richtig satt waren, empfahl uns der Kellner doch unbedingt noch einen der hausgemachten Smoothies zu probieren, worauf wir beschlossen den Tagessmoothie (3,90€) zur Abrundung zu testen.

Fazit: Mit dem Service waren wir auf jeden Fall mehr als zufrieden. Der Kaffee war fein und auch das Essen hat uns rundum sehr gut geschmeckt. Der Smoothie zum Schluss war noch besonders lecker, da er richtig frisch und die Früchtekombination sehr angenehm war. 
Der Hunger war danach gestillt und wir fühlten uns rundum gut versorgt, wobei ich sagen muss, dass ich von dem „Fräulein Florentina“ oder der „Smoothie Bowl“ alleine wahrscheinlich nicht satt geworden wäre. In Kombination war es jedoch perfekt und obwohl uns angeboten wurde ab 11 Uhr auch noch von dem reichhaltigen vegetarischen Mittagsbuffet zu kosten, haben wir es dann aufgrund der vollen Bäuche lieber gut sein lassen. 

Insgesamt war das yamm! auf jeden Fall eine äußerst positive Frühstücks-Überraschung und ich freue mich, dass ich die Möglichkeit hatte es auf diesem Wege kennen zu lernen. 

VA

*ein großes Dankeschön an yamm!

Zeit für den Geist im Hotel Zeitgeist

Ich wünschte mir Zeit. 
Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit mit meinem Freund und besten Freund.
Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

Zeit für gemütliches Ambiente, besten Service und Geschmackserlebnisse.
Zeit für Süßkartoffelspalten, die man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen kann.
Zeit für ein Steak und ein Steak-Sandwich, bei denen man das Gefühl hat, nie wieder etwas anderes essen zu wollen.
Zeit
zu entdecken, dass Chili-Cheddar wohl die zweite große Liebe meines
Lebens ist und ich sie gerne schon viel früher kennen gelernt hätte.
Zeit für eine riesige Nachspeisen-Portion und einen feinen Cocktail -keine Zeit zum Kalorien zählen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit einmal länger zu duschen als nur 3 Minuten, weil man Platz hat zum Walzer tanzen und zwei Duschköpfe gleichzeitig Kopf und Rücken massieren.
Zeit in ein frisch bezogenes Bett zu springen, welches so kuschelige Decken und Polster hat, dass man am liebsten darin versinken möchte.
Zeit zum Entspannen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit auszuschlafen.
Zeit ausgiebig zu frühstücken. Zuerst süß und dann salzig und dann wieder süß.
Zeit für Prosecco und Kaffee.

Zeit für den Geist. 

Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

VA

Hotel Zeitgeist Vienna
Sonnwendgasse 15, 1100 Wien

*ein großes Dankeschön an das Hotel Zeitgeist Vienna