valeriannala
meine Worte

Ganz ihr Fall

Die Tage tarnten sich als Monate. Morgens war sie voller Euphorie. Abends kam die Ernüchterung. Morgens belebte sie die Chance des Neubeginns. Abends erniedrigte sie die Erkenntnis der Endlichkeit. Die Endlichkeit der Tage. Der Monate. Die Grenzen ihrer Fähigkeiten. Die Unendlichkeit der Dummheit dessen was ‚Menschen‘ genannt und auf die Erde geschickt wurde.

„Wir steuern auf die Endlichkeit zu, weißt du das?“, sagte sie zu ihrem Freund.
„Was meinst du?“
„Eh nur das.“
„Dass die Welt untergehen wird?“
„Nein.“
„Was dann?“
„Lass es.“
„Okay.“

Es war einer dieser jämmerlichen Versuche ihre innere Welt nach außen zu tragen. Versuche, die inzwischen so selten geworden waren wie Schnee an Weihnachten. Diese ihre Welt, sie war zu langsam. Diese ihre Gedanken, sie waren zu abnorm. Sie wollte es ihnen nicht antun. Sie wollte das was täglich in ihr umherschwirrte nicht ungeschützt nach draußen lassen.
„Kondome für Gedanken.“, dachte sie sich. Sie lächelte. Und war wieder in ihrer Welt. War wieder an einem sicheren Ort.

Das war am Montag. Montag war gut.
Montag kam in ihrer Rangliste gleich nach dem ersten Tag eines Monats. Am liebsten hatte sie jedoch den 1. Jänner. Den 1. Jänner verbrachte sie nie im Bett. Nie mit Schmerzen im Kopf und Übelkeit im Magen. Am 1. Jänner war sie voller Euphorie. Nie schien die Endlichkeit ferner. Auch wenn es Abend wurde, wusste sie, es gäbe noch viele Abende. Auch wenn das Ende des Monats nahte, wusste sie es gäbe noch viele Monate.

Es war Montag. Montag war gut. Sie sah nur ein Problem in diesem Montag. Es war der letzte Montag des Jahres. Es war Dezember. Dezember konnte sie nicht ausstehen.
„Eigentlich sollte ich den Dezember dafür lieben, dass er mit den 1. Jänner näher bringt.“, sagte sie zu ihrem Freund.
Wo war das Kondom für ihre Gedanken?
„Was meinst du?“
„Eh nur das.“
„Eh nur was?“
„Lass es.“
„Okay.“

Diese Autofahrt. An diesem Montag.
Dem letzten Montag im Dezember, war anders als sonst. Bereits zwei Mal hatte sie einen Schritt vor die Tür gewagt. Bereits zwei Mal hatte sie etwas aus ihrer Welt preisgegeben. Das war zwei Mal zu viel. Er war ihr Freund. Seit fünf Jahren.
Kennt man einen Menschen nach fünf Jahren? Ist es Liebe, wenn man sich nach fünf Jahren noch immer ein Badezimmer teilt?
Sie hatte einmal gelesen Kommunikation wäre das Wichtigste in einer Beziehung. Sie dachte sich dann, man sollte Kommunikation besser definieren.
Manche Paare kommunizieren aneinander vorbei. Manche Paare reden. Aber sie kommunizieren nicht.
„Erst wenn man gemeinsam angenehm schweigen kann, kann man gemeinsam angenehm reden.“, hatte ihr Freund einmal gesagt.
Vielleicht mochte sie ihn darum so gerne.  Er war der einzige Mensch, der angenehm war. Der einzige Mensch, vor dem sie nur ihre abnormen Gedanken verstecken wollte, nicht aber ihre Existenz. Bei ihm konnte sie sein. Wer auch immer. Wie auch immer. Vielleicht war das keine Liebe wie die von anderen. Aber es war immerhin ihre.

Diese Autofahrt. An diesem Montag.
Dem letzten Montag im Dezember war also anders.

„Aber.“, sagte sie.
„Aber?“
„Aber ich mag den Dezember nicht.“
„Den mögen viele nicht.“

„Ich mag ihn besonders nicht.“
„Warum nicht?“
„Lass es.“
„Okay.“

Er war ihr unbekannt. Dieser Drang verstanden werden zu wollen. Damals vielleicht. Mit neun oder zehn. Da hatte sie es ständig probiert. Bei ihren Eltern. Bei ihren Freunden. Damals wollte sie verstanden werden. Damals offenbarte sie ihre verrücktesten Gedanken. Sie wollte die Welt begreifen. Das Leben verstehen und vom Leben verstanden werden.
Als Kind war das noch okay. Irgendwie zumindest. Sie fand keine Antworten. Kein Verständnis. Aber immerhin war es okay. Sie war ja ein Kind. Kinder sind ‚halt Kinder‘. Nicht verrückt.
Mit 16 war dann nichts mehr okay. Menschen sagten, sie wäre komisch. Menschen sagten, sie solle aufhören so viel zu denken. So viel zu sagen. Über das Leben. Über den Sinn. Über so viel Tiefgründiges. Sie solle normal sein. So wie alle anderen.
Ein Mensch, den sie zu dieser Zeit besonders mochte, sagte: „Der Einzige, der dich je ficken wird, ist dein beschissener Verstand.“
Seitdem wollte sie niemanden mehr mögen. Seitdem wollte sie für niemanden mehr existieren. Niemanden mehr an ihrer Welt teilhaben lassen. Die Kindheit war vorbei. Ihr Schutzschild. Es war endlich. Sie war jetzt eine Verrückte. Und begann sich verrückt mit der Endlichkeit zu beschäftigen.
Irgendwann kam ein Mann und sagte ihr, er möge sie. Sagte ihr, sie könne schweigen, wenn sie das wollte. Das war angenehm.

An diesem letzten Montag im Dezember war alles anders. Sie redete öfters. Das war nicht das Problem.
Sie hatte sich ein ganzes Repertoire an Sätzen wie „Mir geht es gut, danke, dir?“ und „In der Arbeit läuft es gut, aber es gibt viel zu tun.“ und „Ja, unfassbar was wieder überall auf der Welt passier

t.“ und „Ja, mir hat der andere Tatort-Hauptdarsteller auch besser gefallen.“ zurecht gelegt.
Sie redete, aber sie kommunizierte nicht. Sie hatte es perfektioniert. So überlebte sie.
Mit ihrem Freund kommunizierte sie öfters. Das war nicht das Problem. Sie kommunizierte mit ihren Umarmungen.  Mit dem Tonfall, in dem sie Sätze formulierte. Mit Handlungen. Mit ihrem Gesichtsausdruck. Er war ein guter Zuhörer.

Ihre kleine innere Welt. Diese behielt sie jedoch beinahe immer für sich. Zumindest wollte sie diese vor ihm nicht in Worte verpacken. Worte konnten nicht zurückgenommen werden, sobald sie einmal ausgesprochen waren. Sie wollte nicht, dass sie Worte wieder zur Komischen, zur Verrückten machten. Manchmal schenkte sie ihm Sätze aus ihrer Welt. Dann ließ sie sie stehen. Er wusste, dass er sie stehen lassen musste.
Sie hatten ausgemacht, sie bräuchte nur „Lass es.“ zu sagen. Dann würde er es lassen. Immer. Das war ihre Absicherung. Sie nahm diese ernst. Er
sagte es wäre okay.

„Wann hört man auf sich so richtig zu freuen?“
„Worüber?“
„Generell. Wieso freuen sich erwachsene Menschen nicht mehr?“
„Ich freue mich über manche Sachen.“
„Aber so richtig, weißt du.

Wie ein Kind. Ein kleines. Es freut sich über die winzigsten Dinge so sehr, dass es beinahe durchdreht. Es freut sich von innen und strahlt nach außen. Ich sehe selten solche Menschen.“
„Hm.“
„Menschen freuen sich über Dinge. Kurz. Und dann wollen sie mehr.“
„Oft schon. Aber immer?“
„Wann hast du das letzte Mal richtige Schmerzen gespürt?“
„In meinem Fuß.“
„Ich meine nicht deinen Fuß. Ich meine dein Herz. Dieses Gefühl, das einem den Atem raubt.“
„Gott sei Dank schon länger nicht mehr. Ich freue mich, dass alles gut läuft. Siehst du, erwachsene Menschen freuen sich noch!“ Er lächelte.
„Aber wieso spürt man den Schmerz nicht mehr so wie früher? Wenn man verletzt wird zum Beispiel. Warum lässt mich das kalt?“
„Man lernt. Erfahrung macht stark. Der Schmerz ist trotzdem noch da. Wir können einfach besser damit umgehen.“
„Aber das Gefühl. Wir müssen doch Freude und Schmerz fühlen können. So richtig.“
„Wieso müssen wir Schmerz fühlen können?“
„Heißt das, Gefühle sind endlich?“
„Wie meinst du das?“
„Lass es.“
„Ich will es verstehen.“
„Lass es.“
„Okay.“

Sie ärgerte sich darüber, dass an diesem letzten Monat im Dezember alles anders war. Sie saß im Auto. Neben ihm.
Sie saß und wollte Antworten. Zum ersten Mal seit vielen Jahren. Weil sich Tage als Monate tarnten. Jeder Tag war gleichzeitig ein 1. und ein 31. Der Morgen war schön, der Mittag befremdete sie und der Abend machte ihr Angst.

Und jetzt war Montag. Das war gut.
Eigentlich. Aber es war Dezember. Das war schlecht. Es war der letzte Montag im Dezember und dieser Montag war gefühlt ein ganzer Monat. Es wurde ihr zu viel. Sie verstand nicht einmal mehr ihre eigene Welt. Ihr eigenes kleines System.
Weil in letzter Zeit alles intensiver geworden war. Eine intensive Langeweile. Ein intensiver Trott. Sie wusste nicht mehr wo die Unendlichkeit aufhörte und die Endlichkeit begann. Oder war es umgekehrt?

Es war der Dienstag nach dem Montag.
Der Tag nach der Autofahrt ohne Gedankenkondom.
Sie saß am Nachmittag alleine zu

Hause. Eigentlich wollte sie sich die Jane Austen DVD ansehen. Bevor sie es jedoch schaffte die Fernbedienung zu finden, sah sie eine Dokumentation. Über Fallschirmspringer. Solche die einfach aus einem Hubschrauber oder Flugzeug springen. Freier Fall. Ein endlicher Fall. Denn schließlich öffnet sich dann ja der Fallschirm.

An diesem Dienstag nach dem Montag begann sie nachzudenken. Über das Fallen.
Das Fallen war eines der endlichsten Dinge, über die sie je nachgedacht hatte. Man fällt vom Stuhl, vom Tisch, aus dem Bett. Manche fallen einfach um. Nie jedoch fällt man lange. In dem Moment in dem man merkt, dass man fällt, ist das Fallen meist schon wieder vorbei.
Aber wenn man irgendwo fallen würde. Bewusst. Lange. Ohne Fallschirm.

Sie könnte Unendlichkeit erreichen, dachte sie sich. Sie könnte fallen und würde das Ende des Falles nie miterleben.
Sie fragte sich, warum sie diese Idee noch nicht früher gehabt hatte.
27 Jahre war sie nun. Noch nie war ihr der Gedanke gekommen die Qual der Endlichkeit mit einem solch simplen Prinzip der Unendlichkeit zu durchbrechen.
Das Gefühl einen Platz auf dieser Welt zu finden hatte mit ihrer Kindheit geendet. Aber dieses Fallen, diese Unendlichkeit würde sie nutzen. Das konnte ihr niemand nehmen.


„Ich werde fallen.“, sagte sie zu ihrem Freund an diesem Abend.
„Dann werde ich dich auffangen.“
„Das wirst du nicht können.“
„Das werde ich müssen.“
„Das wirst du nicht können.“
„Wohin fällst du?“
„Lass es.“
„Okay.“

Er hatte Angst gehabt vor diesem Tag.
Er hatte ihn kommen sehen. Er hatte immer schon gespürt, dass diese Welt nicht die ihre war. Dass irgendetwas an dieser Frau zu besonders war. Selten hatte sie im Außen gelebt. Manchmal schenkte sie ihm Sätze aus ihrer Welt. Er liebte es, wenn sie das tat. Er liebte es, sie zu kennen und doch immer Neues über sie zu erfahren. Sie hatte ihn vom ersten Tag an fasziniert. Weil sie anders war. Auf eine wunderbare Art und Weise. Weil sie manchmal Fragen stellte, die sich keiner fragen traute. Weil sie nie nur an der Oberfläche blieb, sondern in allem was sie tat die Tiefe suchte.

Er hatte Angst gehabt vor diesem Tag.
Vor dem Tag, an dem sie beschließen würde wo anders hin zu gehen. An einen Ort, an den er sie nicht begleiten können würde. An einen Ort, an dem man bemerken würde wie wertvoll ihr Lächeln ist. Wie intensiv ihre Umarmungen und Küsse sind. Wie bedeutsam ihre Gedanken aus ihrer eigenen kleinen Welt sind.

Er war sich nicht sicher, ob er sie aufhalten durfte. Ob es fair war, sie hier weiter kämpfen zu lassen. Aus egoistischen Gründen. Nur weil er die Trostlosigkeit eines Lebens ohne ihr nicht ertragen würde.

Sie wollte am Freitag fallen. Am letzten Tag des Monats. Im Dezember. Kein Tag eignete sich besser.
Sie wollte tief fallen. Nicht einfach nur von einer Mauer. Auch nicht von einer Brücke. Das Wasser schien ihr für die Unendlichkeit kein guter Ort zu sein.

Sie wollte am Freitag fallen. Am letzten Tag des Monats. Im Dezember.
Am Morgen.
Das passte zwar nicht ganz in ihr System. Aber sie wollte nicht, dass ein Feuerwerk ihren Weg in die Unendlichkeit begleitete.
Sie beschloss ganz früh zu gehen, damit es noch dunkel war. Sie würde sich sagen können, es wäre Abend. Der letzte Abend der letzten Woche im letzten Monat des Jahres.

Sie wusste von welchem Aussichtspunkt sie fallen wollte. Er war ganz in der Nähe und sie war vor fünf Jahren mit ihrem Freund dort hinauf gewandert. Sie merkte an diesem Tag zum ersten Mal, dass er ein angenehmer Mensch war.

Es war Freitag. Drei Uhr morgens. Sie brauchte keinen Wecker. Ihr Körper fühlte, dass es Zeit war.
Sie putzte sich die Zähne, kämmte ihr Haar. Sie zog ihre Kleidung an. Sie hatte sie sich vor dem Schlafengehen zurecht gelegt.
Kurz bevor sie das Schlafzimmer verlassen wollte, hörte sie ihren Freund.
„Bevor du fällst. Sieh bitte in deine Hosentasche.“
„Okay.“
„Ganz sicher?“
„Versprochen!“
„Gut. Dann fall schön!“
„Das werde ich.“

Sie wanderte den Weg hinauf. Setzte einen Fuß vor den anderen. Sie war gespannt wie es sich anfühlen würde. Das Fallen. Und die Unendlichkeit. Gespannt wie es sein würde ohne Menschen. Ohne die Gewissheit, die Komische unter ihnen zu sein.
Dann dachte sie an den angenehmen Menschen in ihrem Leben. Sie überlegte, ob sie ihn vielleicht fragen hätte sollen, ob er mit fallen möchte. Aus Höflichkeit.

Es war noch nicht hell geworden.
Der Aussichtspunkt und sie. Sie waren ganz alleine.
Unter ihnen lag das Dorf. Mitten in der Nacht strahlte es eine Ruhe aus, die ihr gefiel. Es war eine wunderbare Nacht um zu fallen.
Sie konnte die Unendlichkeit des 1. Jänners beinahe riechen.

Sie kletterte über das Geländer und hielt sich von der anderen Seite fest. Sie blickte hinunter. Es würde ein langer Fall werden. Genauso wie sie es wollte.
Sie war bereit.
Sie griff in ihre Hosentasche. Das hatte sie ihm versprochen.
Sie zog einen kleinen, gefalteten Zettel hervor.
Hatte er vergessen, dass sie im Fallen keine Einkaufslisten mehr brauchen würde?
Sie stand an der Kippe. Zwischen stehen und fallen. Sie musste nur noch springen. Nur noch einen ganz kleinen Schritt nach vorne gehen.
Sie warf den Zettel ohne ihn zu öffnen den Abhang hinunter.
Er segelte.
Sie sah wie er das Fallen genoss.

Er hatte Angst gehabt vor diesem Tag und er würde sie nicht gehen lassen.
Nicht nur aus egoistischen Gründen. Nicht nur weil er sie brauche.
Weil die Welt sie brauchte. Mehr Menschen wie sie. Mehr Wunder.
Er überlegte wie er es auf ihre Art machen konnte. Er überlegte wie er sie aufhalten konnte, ohne sie erst recht zum „Fallen“ zu bringen. Wie sie es nannte.
Er dachte nach. Dann lächelte er. So würde es auf jeden Fall funktionieren. Auch in ihrem.
Er schrieb einen kleinen Zettel, faltete ihn und steckte ihn in ihre Hosentasche:

Lass es!

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16 Comments

  • Reply
    Anonym
    2. August 2016 at 16:29

    Sehr schön!!
    Fast schon reif für den Ingeborg Bachmann Preis 🙂

  • Reply
    kerstinix
    2. August 2016 at 17:52

    Oh was für eine tolle Geschichte. Ich bin ganz begeistert. Du kannst wirklich sehr gut schreiben :))

    Love, Kerstin
    http://www.missgetaway.com/

  • Reply
    Anonym
    2. August 2016 at 18:15

    Eine sehr schöne Geschichte, Zeile für Zeile stieg die Spannung und an der Stelle wo du beschrieben hast wie sich Kinder noch so richtig freuen können, muste ich sehr lächeln. Danke für diese wunderbare Geschichte.

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      4. August 2016 at 16:00

      Danke auch dir für den lieben Kommentar 🙂

  • Reply
    Da_Marco
    3. August 2016 at 5:55

    Liebe Valeria, vielen Dank für deine Zeilen und deine Offenheit. Ein gewährter Blick in die versteckte Welt bedeutet nicht immer Verletzlichkeit, sondern auch Nähe und Wärme.
    Lass uns jeden Tag zu Montagen machen. Jeden Tag mit Unendlichkeit beginnen!

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      4. August 2016 at 16:02

      Gerne 🙂 Aber mit Offenheit hat es nicht viel zu tun, da es sich hier um eine fiktive Kurzgeschichte handelt 🙂

      "Jeden Tag mit Unendlichkeit beginnen." – das gefällt mir :)!

    • Reply
      Da_Marco
      5. August 2016 at 7:43

      Da siehst du, wie mich die Geschichte gefesselt hat und ich mich vertieft habe. Klang alles sehr realistisch und nachvollziehbar 😉

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      6. August 2016 at 16:47

      Genau so soll es sein :D!

  • Reply
    Katja Heinemann
    4. August 2016 at 0:25

    Ahhh, ist sie jetzt gesprungen oder nicht? Oder ist der Zettel "für sie gesprungen"? Ich mag keine offenen Enden, rück raus mit der Wahrheit 😀

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      4. August 2016 at 16:05

      Haha das mag ich selbst eigentlich auch absolut nicht 😀 Aber musste da grad irgendwie sein :p

  • Reply
    Ziska
    4. August 2016 at 18:26

    Ich bin wieder mal begeistert! Ich mag offene Enden eigentlich genauso wenig wie meine Vorrednerin, aber hier muss ich sagen, passt es irgendwie. Es lässt den Raum, sich selber zu überlegen, mit welchem Gefühl man zurück bleibt. Erschrocken, traurig oder erstaunt darüber, dass man sich so berührt fühlt – ohne wirklich Schmerz zu spüren. Ich hab am Ende sogar gelächelt. Aufgrund der Worte aber auch aufgrund des Charakters, der ihre Welt mehr durchschaut hat, als sie jemals zu hoffen gewagt hat. Danke wiedermal. Liebst, Ziska 🙂

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      6. August 2016 at 16:48

      Vielen Dank, liebe Ziska, für das schöne Feedback! Freut mich wirklich sehr 🙂

  • Reply
    Lea
    1. April 2017 at 14:44

    Liebe Valeria, ich bin durch Blogrolls zum ersten Mal auf deinen Blog gekommen, deine Geschichte finde ich so faszinierend und es spricht direkt in mir an. Das offene Ende stellt sich für mich irgendwie symbolisch dar, sich mit Vertrauen ins ungewisse „Sein“ fallen zu lassen und dann wird man doch aufgefangen… Finde ich schön, wenn es dem Leser überlassen wird, wie er es aufnimmt, je nachdem wie es zu seinen eigenen Lebenserfahrungen passt. 🙂 Liebe Grüße Lea

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      3. April 2017 at 10:48

      Liebe Lea,
      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich freue mich wirklich sehr, dass dir die Geschichte gefällt! Für mich persönlich ist sie auch wie ein kleiner Schatz, weil ich sehr viel Gefühl in sie hinein gelegt habe. Daher freut es mich umso mehr, wenn sie gut ankommt.
      Ganz liebe Grüße,
      Valeria

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