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Die Nordinsel Neuseelands in 8 Tagen

Australien war der Plan. Aber weil man ja nicht jedes Jahr so eine lange Reise auf sich nimmt, kam dann auch noch Neuseeland dazu. Wenn wir schon einmal da unten sind, können wir ja auch gleich noch ‚auf einen Sprung‘ nach Neuseeland. So der Gedanke. Dass wir darum (und weil die Flüge so auch am günstigsten waren) nur 12 Tage für Neuseeland einplanten, war im Nachhinein betrachtet vielleicht weniger klug. Aufgrund einer unnötig komplizierten Anreise und dem Festsitzen durch die Nachwehen des Erdbebens, hatten wir schlussendlich nämlich nur 8 Tage Zeit, um die Nordinsel aktiv zu erkunden. 8 Tage, die wir so gut es ging genutzt haben, um trotzdem noch das Beste aus unserem Neuseeland-Abstecher herauszuholen.

Allgemeine Infos:
– Für Neuseeland brauchst du kein Visum. Außer du bleibst länger als drei Monate.
– Nach Neuseeland darf kein Essen importiert werden. Nicht einmal eine Jause im Handgepäck.
– Oft sind (Auto-)Strecken länger als das vielleicht auf den ersten Blick aussehen mag, da die Straßen häufig sehr kurvenreich sind und kein allzu schnelles Fahren erlauben.
– Für ein Mietauto brauchst du einen internationalen Führerschein.
– Die Währung in Neuseeland ist neuseeländische Dollar (NZD).
– Studierenden-Rabatte gibt es (wenn überhaupt) nur für einheimische Studierende.

Halt #1: Wellington:

Wellington hat sich uns von seiner schönsten Seite präsentiert. Zuerst das Erdbeben mitten in der Nacht, dann die vielen Nachbeben, Tsunamiwarnungen, geschlossenes Stadtzentrum und ein Regensturm. Es blieb uns nur noch ein halber Tag, um die Stadt zumindest noch ein bisschen zu erkunden.

Gipsy Kitchen: Halb verhungert fanden wir in der Nähe unseres Airbnbs und somit ein wenig außerhalb vom Stadtzentrum durch Zufall dieses kleine Café, welches sich als absoluter Glücksgriff entpuppte. Ein tolles Ambiente, richtig guter Kaffee und leckere kleine süße und salzige Speisen erwarten dich hier.
Adresse: 6 Glamis Ave, Strathmore Park, Wellington 6022

Spruce Goose: Weil wir so ein Pech mit unserem Wellington-Aufenthalt hatten, lud uns unsere Airbnb-Gastgeberin am letzten Tag zum Frühstücken in ein richtig cooles Lokal in der Nähe vom Flughafen ein. Wir als Budget-Traveller hätten uns hier hin wohl nicht verirrt. Umso mehr genossen wir die Qualität des Kaffees und des leckeren Essens.
Adresse: 30 Cochrane street, Rongotai, Wellington 6011

Te Papa:
An Te Papa führt kein Weg vorbei. Schließlich schwärmen die Einheimischen davon und sind auch ziemlich stolz darauf. Nicht umsonst, denn es handelt sich hierbei um das Nationalmuseum von Neuseeland. Man erhält darin einen sehr schönen und umfangreichen Einblick in die Kultur und Geschichte Neuseelands. Te Papa ist modern und zum Teil interaktiv. Für uns sehr ironisch: Ein kleines Haus in welches man hineingehen kann und in dem dann ein Erdbeben simuliert wird.
Eintritt ist frei.
Adresse: 55 Cable St, Te Aro, Wellington 6011

Te Papa Wellington
Cable Car & Botanic Garden:
Die rote Standseilbahn fährt alle 10 Minuten eine 610 Meter lange Strecke von Labton Quay hoch nach Kelburn Heights. Hier befindet sich ein kleines Cable Car Museum, sowie der gepflegte botanische Garten, durch welchen man einen gemütlichen Spaziergang machen kann. Die Bahn startet mitten in der Stadt und der Eingang ist von der Straße her zunächst recht unscheinbar. Ein Ticket kostet aktuell für Erwachsene hin und retour 7,50$. Die Fahrt an sich dauert nicht lange und ist vielleicht auch nicht sonderlich spannend. Dafür hat man von oben einen schönen Ausblick über die Stadt und zudem ist die Standseilbahn auch ein Wahrzeichen Wellingtons.
Adresse: 280 Lambton Quay, Wellington, 6011

Die Haupteinkaufsstraße nennt sich Labton Quay und bei Hannahs Laneway (zwischen Leeds Street und Eva Street) findet man einige kulinarische Highlights.

Cable Car WellingtonWellingtonEva Street Wellington

Halt #2: Whanganui:

Die Fahrt von Wellington nach Whanganui führte an manchen Strecken direkt am Meer entlang, was wirklich ein fantastischer Anblick war. Whanganui selbst ist keine große Stadt und wir hatten sie eigentlich auch nur als kurzen Zwischenstopp geplant. Hier hieß es für uns: gegen Abend ankommen, durch die Stadt schlendern, etwas essen und dann entschlossen wir spontan (aufgrund der Kälte) uns in dem alten und sehr schönen Kino von Whanganui Hacksaw Ridge anzusehen (äußerst empfehlenswerter Film!).

Neuseeland

Halt #3: Taupo:

Die Fahrt nach Taupo war dann lang und sehr kurvenreich. Dafür lernt man die Landschaft Neuseelands kennen und wird mit einer zum Teil atemberaubenden Aussicht belohnt. Taupo liegt zudem am Lake Taupo, weshalb der Ort an sich wirklich sehr schön gelegen ist.

NeuseelandNeuseeland

DeBretts:
Das DeBretts wurde uns von einem Einheimischen empfohlen. Da wir Thermen lieben, waren wir auch gleich einstimmig der Meinung, dass wir der Empfehlung folgen sollten. In zwei großen „naturally fed mineral outdoor hot pools“ mit unterschiedlichen Temperaturen so wie zusätzlich zwei kleineren „Whirlpools“ konnten wir es uns gut gehen lassen. Die Anlage ist ganz nett, wenn auch vielleicht ein wenig veraltet, und wir verbrachten ein paar entspannte Stunden dort. Hätten wir jedoch gewusst was für ein Badeerlebnis uns in Rotorua erwarten würde, hätten wir vielleicht darauf verzichtet, da es mit 22$ dann doch nicht so günstig war.
Adresse: 76 Napier-Taupo Rd, Hilltop, Taupo 3330

Huka Falls:
Nicht weit von unserem Airbnb befanden sich die Huka Falls. Da ich zuvor eigentlich noch nie wirklich einen größeren Wasserfall gesehen hatte, war der Anblick der enormen fallenden Wassermengen auf jeden Fall etwas Besonderes. Wer möchte kann auch eine Huka Falls River Cruise machen, bei welcher man (wie wir von oben beobachten konnten) auch sehr nah an die Falls heranfährt.

Huka Falls

Tongariro Alpine Crossing:
Von Taupo aus haben wir auch unseren Tagestrip zum Tongariro Nationalpark gemacht, um dort am Fuße des „Schicksalsbergs“ zu wandern. Ausführlich habe ich darüber bereits in diesem Beitrag berichtet. Es war auf jeden Fall definitiv eines meiner Highlights in Neuseeland.

Tongariro Alpine Crossing

Halt #4: Rotorua:

Ich muss sagen Rotorua hat mich fasziniert. Nicht unbedingt die Stadt an sich, da man hier beispielsweise an einem Samstagabend die Leute auf der Straße suchen und für einen offenen Imbissstand beten musste. Was mich jedoch begeistert hat, ist die Natur, welche sich in Rotorua an allen Ecken und Enden den Weg durch die Stadt erkämpft. Ja, es stimmt: Es stinkt hier. Nach Schwefel. Und somit nach „verfaulten Eiern“. Aber so schlimm wie viele sagen, war es dann meiner Meinung nach doch nicht.

Wai-O-Tapu Thermal Wonderland:
Das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland wird von Trip Advisor als “One of the 20 Most Surreal Places in the World“ bezeichnet. Der Besuch des beeindruckenden Thermalgebiets lohnt sich auf jeden Fall. Klar, es ist wirklich sehr touristisch und 32,50$ Eintritt sind ein bisschen übertrieben, aber dafür ist das was man von der Natur hier geboten bekommt wirklich faszinierend.
Täglich um 10:15 Uhr wird übrigens der Lady Knox Geyser zum Ausbruch gebracht. Man muss sich dabei zuerst ein Ticket für das Wai-O-Tapu Thermal Wonderland kaufen und fährt dann noch einmal ein Stückchen zurück und folgt der Beschilderung zum Lady Knox Geyser. Wer den Ausbruch nicht verpassen möchte, sollte also nicht erst um 10:10 Uhr dort sein. Es kann nämlich auch ein wenig dauern, bis man die Karten hat. Ob sich der Stress am Vormittag tatsächlich lohnt finde ich schwer zu beurteilen. Es wird zuerst ein wenig über den Lady Knox Geyser an sich erzählt und dann dauert es ein paar Minuten bis er auch tatsächlich ausbricht. Unzählige Touristen warten dabei gespannt mit ihren Handys und Kameras in der Hand. Das Spektakel an sich ist dann zwar ganz nett, aber auch ziemlich schnell wieder vorbei. Wer also den Ausbruch nicht unbedingt miterleben möchte, kann das eigentliche Thermal Wonderland sicher entspannter zu einer anderen Uhrzeit erkunden.
Adresse: 201 Waiotapu Loop Rd, Rotorua 3073

Waiotapu Thermal WonderlandWaiotapu Thermal WonderlandWaiotapu Thermal WonderlandWaiotapu Thermal Wonderland

Hot ’n‘ Cold Pool (Waiotapu Bridge Hot Springs):
Nicht weit vom Wai-O-Tapu Thermal Wonderland erlebten wir eines unserer Highlights auf der Reise. So simple und doch so genial war der geothermale Hot ’n‘ Cold Pool. Dabei handelt es sich nicht wirklich um einen Pool, sondern um das Zusammentreffen einer heißen Strömung auf einen kalten Fluss. Was dabei herauskommt? Quasi eine natürliche Therme in der man baden kann. Das Beste daran ist jedoch, dass man an manchen Stellen den Arm nach links hält und Kälte spürt, den anderen Arm nach rechts hält und Wärme spürt. Fast jeder Schritt bringt eine andere Temperatur mit sich und wenn man sich an den ganz warmen Stellen hinsetzt, fühlt es sich an als wäre man in einem Whirlpool. Das DeBretts war wie bereits erwähnt sehr gemütlich, aber verglichen zu diesem kleinen Naturwunder gar nichts. Auch ist dieser ‚Pool‘ frei zugänglich und somit kostenlos.
Leider keine Adresse, aber wenn man vom Wai-O-Tapu Thermal Wonderland die Waiotapu Loop Road weiterfährt und gut Ausschau hält, sollte man es nicht verpassen.

Der Hot ’n‘ Cold Pool ist übrigens nicht das einzige kostenlose Badeerlebnis in der Nähe von Rotorua. Auch Kerosene Creek soll genauso toll sein. Da dorthin jedoch eine ziemlich steinige und holprige Straße führt und unser Mietauto nicht das stabilste war, mussten wir auf dem Weg dorthin wieder umkehren.

Hot 'n' Cold Pool Neuseeland

Skyline Rotorua Gondola:
Unsere etwas ungewöhnliche Airbnb-Gastgeberin in Rotorua hat uns mit allen möglichen Tipps in der Gegend versorgt, jedoch waren wir -wie bereits erwähnt- eher sparsam unterwegs und die meisten ‚Attraktionen‘ kosteten einiges. So zum Beispiel die Fahrt mit der Skyline Rotorua Gondola. Für eine solche blättert man pro Person 30$ hin. Da man als Österreicherin jedoch schon oft genug mit Gondeln gefahren ist und sich das Ganze nur wegen der schönen Aussicht gelohnt hätte, versuchten wir uns diese auf einem anderen Weg zu holen. Wir haben uns also auf der Karte angesehen wo die Gondel ankommt und sind dann über einen kleinen Umweg auf die Mountain Road gekommen. Entlang dieser hat man ab einer bestimmten Höhe ebenfalls einen sehr schönen Ausblick über ganz Rotorua inklusive Lake Rotorua. Zwar muss man eine geeignete Stelle finden, da einem oft Bäume und Büsche im Weg sind, aber das kann man eindeutig verkraften, wenn man sich dadurch pro Person 30$ spart.
Eine andere Option wäre sicherlich das Restaurant Aorangi Peak, welches sich noch höher gelegen als das Ende der Gondel befindet. Wenn man sich da z.B. einfach einen Kaffee mit Muffin gönnt, kommt man immer noch günstiger davon.
Adresse Skyline Rotorua Gondola: 178 Fairy Springs Rd, Fairy Springs, Rotorua 3015
Adresse Aorangi Peak Restaurant: 353 Mountain Rd, Western Heights, Rotorua 3015

Rotorua

Kuirau Park:
Auch in diesem Park mitten in Rotorua kann man der Natur quasi beim Arbeiten zusehen. Es dampft an den unterschiedlichsten Orten, es wechseln sich stinkende Schwefelbäder ab mit normalem Grün und an kleinen Tümpeln mit warmem Thermalwasser kann man die Füße baden lassen.
Adresse: Pukuatua Street & Ranolf Street, Rotorua 3010

Kuirau ParkKuirau Park

Government Garden:
Schöner, kleiner öffentlicher Park zentral in Rotorua.
Adresse: 9 Queens Dr, Rotorua 3010

Government Garden

Ohinemutu Māori village:
Es gibt in und rundum Rotorua einige ‚Māori villages‘. Manche von ihnen mit (scheinbar) spektakulärer Show – so zum Beispiel das Te Puia. Dass diese jedoch ganz stark auf Touristen ausgelegt sind und deshalb nicht wenig kosten war zu erwarten. Wir hatten beide nicht sonderlich Lust uns eine komische, inszenierte Darstellung der Māoris für viel Geld anzusehen. Wo man jedoch bei einer Erkundungstour durch Rotorua vorbeischauen kann ist das Ohinemutu Māori village. Scheinbar leben hier immer noch Mitglieder des ‚Ngāti Whakaue tribe‘. Diese haben wir zwar nicht gesehen und das ‚Dorf‘ ist auch sehr klein, trotzdem aber ganz nett und man kann nicht viel falsch machen, wenn man es sich kurz ansieht.

 

Ohinemutu

Hamurana Springs Track:
Ich habe selten etwas so Schönes gesehen wie Hamurana Springs. Eigentlich waren wir schon unglaublich müde, aber da der Walk mit nur ca. 30 Minuten angeschrieben war, beschlossen wir ihn trotzdem noch zu machen. Gott sei Dank, denn selten hat mich die Natur so sehr in den Bann gezogen wie in diesem kleinen Paradies. Man hat das Gefühl hier automatisch ruhig zu werden. Weil alles rundherum so ruhig ist. Weil die Bäume zu ruhen scheinen, das Wasser, die Tiere. Die überwältigende Klarheit des Wassers der Quelle war dann noch das i-Tüpfelchen.
Adresse: 773 Hamurana Rd, Hamurana 3072

Hamurana SpringsHamurana SpringsHamurana Springs

Halt #5: Tauranga:

In Tauranga legten wir einen kleinen Zwischenstopp auf unserem Weg nach Matamata ein. Tauranga ist eine kleine Hafenstadt, in der es zwar nicht sonderlich viel Besonderes zu sehen gab, die jedoch ganz nett war, um ein wenig durch zu schlendern. Sehr viel schöner fand ich jedoch den nahegelegenen Omanu Beach. Ein langer, wunderschöner Sandstrand, welchen wir sehr lange entlang spazierten und bei dem ich zum ersten Mal auf der Reise das Meer so richtig genießen konnte. (Auch wenn es noch zu kalt zum Baden war.)

Omanu Beach

Halt #6: Matamata:

In Matamata haben wir mitten zwischen Kuhfeldern bei einem jungen Bauern gewohnt und ich habe es geliebt. Die Atmosphäre hatte einfach etwas Besonderes und auch wenn wir nur eine Nacht dort verbrachten, war es ein kleines Erlebnis und zudem der ideale Ort, um am nächsten Tag Richtung Hobbiton los zu starten. The Hobbiton Movie Set braucht jedoch mehr Platz als nur ein paar Zeilen, weshalb ihr in diesem Beitrag mehr darüber lesen könnt.

Hobbiton

Halt #7: Waitomo Glowworm Caves:

Es lag zwar nicht wirklich auf unserem Weg Richtung Hamilton, jedoch wollte ich mir die Glühwürmchen-Höhle nicht entgehen lassen. Fazit: 50$ für 45 Minuten sind eine Frechheit. Aber das war uns auch davor schon bewusst. Was wir nicht wussten ist, dass die Fahrt mit dem kleinen Boot durch die Glühwürmchen-Höhle an sich sogar noch weitaus kürzer ist. Die Tour durch die Tropfsteinhöhle davor war zwar auch schön, aber lange nicht so faszinierend wie der Anblick der unzähligen Glühwürmchen im Dunkel der Höhle, während man durchs Wasser fährt. Wie ein Sternenhimmel und absolut ein einmaliges Erlebnis. Wenn da nicht die 50$ und die Tatsache, dass die Touristen in Scharen und viel zu großen Gruppen durchgeschleust werden, wären, würde ich die Waitomo Glowworm Caves auf jeden Fall ohne schlechtem Gewissen weiterempfehlen. Denn die Glühwürmchen sind der absolute Wahnsinn, das Drumherum aber leider eher enttäuschend.
Fotos dürfen übrigens während der gesamten Tour keine gemacht werden, weshalb ich hier auch keine zeigen kann.
Adresse: 39 Waitomo Village Rd, Waitomo Caves, Otorohanga 3943

Halt #8: Hamilton:

Waikato Museum:
Im Waikato Museum werden Kunst und Geschichte vereint. Sehr nettes kleines Museum, bei welchem man auch wieder so einiges über Neuseeland lernen kann. Eintritt frei.
Adresse: 1 Grantham St, Hamilton 3204

Hamilton Gardens:
Definitiv das Highlight in Hamilton! Hier findet man wunderschön angelegte Gärten mit den unterschiedlichsten Themen (japanisch, englisch, tropisch etc.). Insgesamt sind die Hamilton Gardens wirklich sehr groß und man wird an jeder Ecke mit etwas Neuem überrascht.
Adresse: Hungerford Crescent, Hamilton 3216

Hamilton GardensHamilton GardensHamilton Gardens

Halt #9: Auckland:

Im Vorfeld ‚warnte‘ uns so ziemlich jeder vor Auckland. Durch Sätze à la „So ziemlich alles in Neuseeland ist schöner als Auckland.“ und „Was man in Auckland machen kann? So schnell wie möglich wegfahren!“ ließen wir uns beeinflussen und verbrachten daher nur ein paar Stunden in Auckland. Ich weiß nicht ob es an dem richtig schlechten Wetter, der Voreingenommenheit oder tatsächlich an Auckland selbst lag, aber viel länger hätte ich auch gar nicht bleiben wollen.

Auckland bei Nacht

Wir hatten insgesamt eindeutig zu wenig Zeit für Neuseeland, auch wenn die Tage die wir hatten sehr intensiv und abwechslungsreich waren. Den Hot Water Beach, Bay of Islands und den Leuchtturm am nördlichsten Punkt der Insel hätte ich auf jeden Fall noch sehr gerne gesehen. Von den Highlights der Südinsel ganz zu schweigen. Aber immerhin habe ich so auf jeden Fall ein paar gute Gründe, um Neuseeland irgendwann wieder einmal einen Besuch abzustatten!

Die Route im Überblick:

Neuseeland Route
VA

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6 Comments

  • Reply
    Katja Heinemann
    4. März 2017 at 6:59

    Es ist wirklich so schade, dass ihr nicht mehr Zeit hattet. Vor allem die Südinsel hat noch einiges zu bieten und man braucht auf jeden Fall auch Zeit um vom Touristenpfad den ihr da genommen habt abzuweichen. Aber wie gesagt, jetzt musst du nochmal wiederkommen. 🙂
    Liebst, Katja
    http://www.amoureuxee.de

    PS: Seitdem du zu WordPress gewechselt ist aktualisiert sich dein Bloglovin nicht mehr 🙁

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      4. März 2017 at 11:52

      Ja voll, das nächste Mal nehmen wir uns auf jeden Fall mehr Zeit. Dann ist das Ganze auch ein wenig entspannter und man kann mehr größere Ausflüge in die Natur machen. Wegen den Städten muss man nämlich nicht unbedingt nach Neuseeland, hatte ich das Gefühl 😀

      Vielen, vielen Dank für den Bloglovin-Hinweis! Da stimmt tatsächlich noch etwas nicht. Dem muss ich unbedingt auf den Grund gehen!

      Liebe Grüße,
      VA

  • Reply
    issa
    5. April 2017 at 11:27

    Oh mensch, wie schade, dass ihr in den Glowworm Caves so enttäuscht wurdet. Wir haben da eine etwas längere Tour gemacht, 4 h mit Nassanzug, Helm und Schwimmring durch die Höhlen. Wir konnten Wasserfälle herunterspringen, durchs Wasser waten und uns mit Blick nach oben durch die Höhlen treiben lassen. Es war ein wahnsinnig tolles Erlebnis.

    Wenn du also mal wieder in Neuseeland bist, rechne nicht nur viiiiiiiel Zeit für das wundervolle Queenstown ein, sondern mach dich erneut auf den Weg nach Waitomo und melde dich für die „Black Labryinth“ Tour in den Caves an. 🙂

    Ausserdem, vielen Dank für deine tollen Beiträge. Für die kritischen, die mich zum Nachdenken bringen, für die Ferienberichte, die mich melancholisch machen und mein Fernweh erneut wecken und einfach für die tollen Worte. Es macht Spass, deine Posts zu lesen.

    Liebe Grüsse

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      6. April 2017 at 22:28

      Oh mann, das klingt ja viiiiel cooler! Also ich werde auf jeden Fall wieder einmal hinfliegen und dann stehen Queenstown und Black Labyrinth auf meiner Liste :)!

      Vielen Dank für das Kompliment – ich freue mich sehr, dass du hier gerne vorbei schaust und meine Beiträge liest 🙂

      Ganz liebe Grüße,
      Valeria

  • Reply
    Marielle
    29. April 2017 at 18:35

    Liebe Valeria,

    vielen Dank für die tollen Tipps und vor allem super schönen Fotos!
    Ich bin bei der Recherche für unsere Flitterwochen im Dezember, die wir in Australien und Neuseeland verbringen werden, gestoßen. Ich werde mir sicherlich einiges rausschreiben, wovon Du hier berichtest 🙂

    Ich war zwar selbst schon einmal in Neuseeland (Auslandsschuljahr in Christchurch in 2008), bin aber schon wahnsinnig gespannt, wie es meinem Freund gefallen wird und vor allem wie wir alles in der (natürlich auch bei uns viel zu kurzen) Zeit hinkriegen werden.

    Liebe Grüße
    Marielle

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      2. Mai 2017 at 10:38

      Liebe Marielle,
      sehr gerne!
      Das sind wirklich tolle Ziele für die Flitterwochen – wäre komisch, wenn es deinem Freund nicht gefallen würde ;)!
      Falls du auch noch Tipps für die Ostküste Australiens brauchst, habe ich dazu vor kurzem gerade einen Beitrag geschrieben: https://www.valeriannala.com/cairns-sydney-ostkueste-australien/
      Liebe Grüße,
      Valeria

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