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10 Wochen, 27 Wohnungen – Reisen mit Airbnb

Reisen kann teuer sein. Richtig teuer. Besonders in Ländern wie Australien und Neuseeland. Ich bin der Meinung, dass Geld in Reisen am allerbesten investiert ist. Trotzdem habe ich nach wie vor nur ein Studentenbudget, weshalb ich lieber länger reise und dafür weniger luxuriös, bevor ich nach einer Woche Pleite bin. Klar, wohne ich auch gerne halbwegs gut und will, dass es zumindest hygienisch ist. Genau dieser Schnittpunkt zwischen günstig und trotzdem richtig toll schafft Airbnb.
Wir waren zu zweit zehn Wochen in Australien und Neuseeland unterwegs und haben fast alle Unterkünfte über Airbnb gebucht. Während dieser Zeit waren wir in 27 unterschiedlichen Airbnb-Wohnungen. Bei 27 unterschiedlichen Hosts. Und eines weiß ich, ich würde es jederzeit wieder so machen!

Der Preis und Inklusivleistungen

Die Unterkünfte haben zwischen 25€-55€ pro Nacht gekostet. Das Ganze kann man dann aber noch durch zwei teilen, weil der Preis pro Zimmer gilt. Viele Backpacker zahlen in Hostels für Mehrbettzimmer zum Teil gleich viel und manche geben alleine für das Abstellen des Autos auf irgendeinem Campingplatz viel Geld aus und haben dort nichts außer einer Gemeinschaftsdusche und einem WC. Bei sehr vielen unserer Unterkünfte war im Preis sogar das Frühstück inklusive. Bei manchen ein richtig gutes! In Wellington wurden wir in ein Lokal zum Frühstück eingeladen und manche Hosts teilten ihren gesamten Kühlschrank nach dem Motto: Help yourself! Manchmal Netflix-Zugang, (bis auf drei Ausnahmen) immer Gratis WLAN, in einigen Wohnungen ein eigenes Bad und hin und wieder Extras wie einen Pool oder einen Tennisplatz sind weitere Vorteile.
Wenn du hier klickst, erhälst du außerdem für deine erste Reise einen Gutschein im Wert von 35€.

Die GastgeberInnen

Zwar lernt man in Hostels bestimmt mehr andere Reisende kennen. Jedoch hauptsächlich deutsche Backpacker. Das ist für manche vielleicht etwas Positives und für Alleinreisende sicher ein großer Vorteil. Ich persönlich mag es jedoch gar nicht, in einem fremden Land mit jedem Deutsch reden und mich nicht wirklich auf die dortige Kultur und die Menschen einlassen zu können. Airbnb Hosts sind Einheimische. Dies bringt mit sich, dass sie sich in ihrer Gegend super auskennen. Nicht selten haben wir tolle Tipps bekommen, auf die wir sonst vielleicht nie gekommen wären. Zudem konnte man sich logischerweise auf Englisch unterhalten und bekam den richtig australischen/neuseeländischen Lifestyle auch ganz anders mit. Man wohnt wie die Einheimischen. Bei und mit den Einheimischen. Ganz authentisch.
Wenn man Glück hat, landet man außerdem bei sehr liebenswürdigen Menschen.
Wie der eine junge Mann, der uns mit seinem Auto von A nach B brachte, der mit meinem Freund squashen ging und der uns gleich mit zum Pub Quiz im Ort nahm.
Wie die eine junge Frau, die uns von der Bushaltestelle abholte. Die uns zu Hause gleich drei verschiedene Biersorten anbot. Die uns mit zu ihren Freunden an den Strand nahm und uns wie selbstverständlich sehr persönliche Geschichten aus ihrem Leben erzählte.
Wie die eine ältere Frau, bei der wir Weihnachten verbrachten. Die uns am letzen Tag extra noch mit dem Auto herumkutschierte, damit wir nichts in der Gegend verpassen und ohne die wir bestimmt nie so viele Kängurus in freier Wildbahn gesehen hätten.
Wie der eine, der uns gleich auch noch ein Abendessen hingestellt hat. Geschmeckt hat es zwar nicht sonderlich, aber der Wille zählt. Sein Smoothie war dafür aber umso besser.
Wie das eine Paar, welches uns während des Erdbebens wie Familienmitglieder behandelt hat und uns zur Beruhigung warmen Bananenkuchen mit Vanilleeis serviert hat.

Die Schattenseiten

Obwohl ich alles in allem sehr begeistert bin von Airbnb, gab es auch ein paar wenige negative Erlebnisse:
– ein Bett voller Katzenhaare
– Kakerlaken, welche sich in Australien oft leider schwer vermeiden lassen
– eine Wohnung ohne eigenen Schlüssel und mit einer sehr seltsamen, unsympathischen Frau
– eine sehr schlechte Organisation seitens einer Gastgeberin wo zudem Frühstück und WLAN versprochen, aber tatsächlich nicht vorhanden waren
– drei Stornierungen – jedoch haben wir schnell Ersatz gefunden, weshalb es schlussendlich kein allzu großes Problem darstellte

Dies sind ganz ehrlich die einzigen Mankos, welche wir in 27 unterschiedlichen Airbnb-Unterkünften erlebt haben. Eine sehr akzeptable Bilanz, wie ich finde.
Zusammengefasst: Für mich persönlich ist Airbnb eine wunderbare Lösung. Auf jeden Fall mehr Luxus als Hostels oder Campingplätze, trotzdem viel günstiger als ein Hotel und auf jeden Fall eine ganz besondere Erfahrung. Vor allem weil ich persönlich es liebe neue Wohnungen kennen zu lernen und zu sehen wie andere Menschen leben.

Damit ihr einen Einblick bekommt, hier einige Unterkünfte, in welchen wir in Australien und Neuseeland übernachtet haben:

Sydney (Australien):

airbnb sydney

Wellington (Neuseeland):

airbnb wellington

Taupo (Neuseeland):

airbnb taupoairbnb taupo

Hamilton (Neuseeland):

airbnb hamilton

Cairns (Australien):

airbnb cairnsairbnb cairns

Airlie Beach (Australien):

airbnb airlie beachairbnb airlie beachairbnb airlie beach

Hervey Bay (Australien):

airbnb hervey bay

Sunshine Coast (Australien):

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Brisbane (Australien):

airbnb brisbaneairbnb brisbane

Surfers Paradise (Australien):

airbnb surfers paradiseairbnb surfers paradise

Byron Bay (Australien):

airbnb byron bay

Coffs Harbour (Australien):

airbnb coffs harbour

Port Macquarie (Australien):

airbnb port macquarie

Newcastle (Australien):

airbnb newcastle

Warrnambool (Australien):

airbnb warrnambool

Melbourne (Australien):

airbnb melbourneairbnb melbourne

(Ausblick von der Dachterrasse)

Australien und Neuseeland waren jedoch nicht meine ersten Erfahrungen mit Airbnb. Auch in London, Nizza, Malaga, Portugal und Prag war ich bereits sehr zufrieden damit, weshalb ich euch nur raten kann: Hier klicken, 35€ Gutschein bekommen, erste Reise buchen und sich über die Vorteile freuen!

VA

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2 Comments

  • Reply
    Sarah
    26. März 2017 at 20:30

    Toller Beitrag 🙂 Ich habe Airbnb bisher erst einmal genutzt (in Oslo), dafür hatten wir einen super lieben Host, der uns sogar mitten in der Nacht vom Bahnhof abgeholt hat! Würd ich jederzeit wieder machen.

    • Valeria Anna
      Reply
      Valeria Anna
      27. März 2017 at 10:36

      Vielen Dank :)! Ja das ist schon echt toll, wenn man so einen lieben Host erwischt! Da fühlt man sich auch gleich gut aufgehoben 🙂

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