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Bozen genießen im Hotel Greif

Hotel Greif. Zimmer 302. Der Schlüssel liegt in meiner Hand.
Ich liebe diesen Moment. Den Moment, in dem man zum ersten Mal ein neues Hotelzimmer betritt. Weil es im besten Fall immer ein bisschen wie Weihnachten ist.
Was sich hinter der Tür verbirgt, das weiß man noch nicht so genau. Kann es höchstens von Bildern erahnen.
Aber ein neues Hotelzimmer macht viel mehr aus.
Die Temperatur, der Geruch, das Licht, die Farben, die kleinen Details. Es gibt so vieles, das über das Offensichtliche hinaus geht und einen fremden Ort zu einem kleinen Zuhause für ein paar Tage machen kann.
Zimmer 302. Der Schlüssel liegt in meiner Hand.
Ich sperre das Zimmer auf, betrete den Raum und weiß sofort: Das hier, das ist ein bisschen wie Weihnachten.

Der letzte Halt unseres Fotopraktikums in Form einer Interrail Reise durch Europa war das charmante Bozen. Obwohl die österreichische Grenze von hier nicht mehr weit, habe ich der Hauptstadt Südtirols zuvor tatsächlich noch nie einen Besuch abgestattet. Nach Mailand, Rom, Florenz und Bologna erinnerte in Bozen nicht mehr so viel an Italien. Man spürt ihn zwar noch, einen milden Wind von italienischem Flair. Und man hört sie noch, diese wunderbar melodischen italienischen Worte. Aber man kann sich inzwischen auch schon wieder gut mit Deutsch durchschlagen und ein Spaziergang durch die Stadt lässt viele Parallelen zu manchen unserer österreichischen Städtchen ziehen. Insgesamt war es aber auf alle Fälle der perfekte Ort, um nach fast einem Monat Abenteuer und Impressionen Nonstop wieder ein wenig zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen.

Diesbezüglich hat selbstverständlich auch das Hotel Greif einen großen Beitrag geleistet, welches ich euch noch ein wenig genauer vorstellen möchte.

Das Zimmer

Der Schlüssel zu Zimmer 302 stellte sich als Schlüssel zu purem Wohlbefinden heraus. Hinter der Tür erwartete uns ein 56m² Zimmer, welches sich über zwei Etagen erstreckte – unten das Bad und ein gemütlicher Wohnbereich und oben die Betten.
Doch das Hotel Greif ist nicht nur aufgrund des herzlichen Service und dem speziellen Charme so besonders. Mich persönlich hat gleich außerordentlich angesprochen, dass die insgesamt 33 Zimmer von 33 KünstlerInnen aus Südtirol, Österreich, Nord- und Mittelitalien, Süddeutschland sowie Japan gestaltet wurden. Aus diesem Grund hat auch jedes davon ein sehr individuelles und einzigartiges Ambiente.

Hinter den künstlerischen Elementen von Zimmer 302 steckt Erich Kofler-Fuchsberg, welcher 1957 in Südtirol geboren wurde und sein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien abgeschlossen hat.
In unserem Wohnbereich befand sich das Werk ‚Flügelschrank‘, welches aus verschiedenen Büchern erotischen Inhalts besteht. Und weil alles auf Italienisch gleich viel schöner klingt, hier noch das Zitat, wie es in dem kleinen Info-Büchlein steht, welches sich als ‚Guest Copy‘ an den Zimmerschlüssel angeheftet befindet:

„Il lavoro ‚Armadio a portelle‘ si compone di diversi libri di contenuto erotico, foto proprie e disegni, che vengono posti in una connessione interna (di pensiero) ed esterna (di forma).“

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Die Grifoncino Rooftop Cocktailbar

Auf dem Dach des Hotel Greifs befindet sich die Grifoncino Rootop Bar, wo man abends bei gemütlicher Atmosphäre einen Cocktail genießen kann. Auch wenn man normalerweise vielleicht immer zum gleichen Getränk greift, sollte man sich hier unbedingt die Zeit nehmen, die Karte zu studieren. Denn neben den Klassikern, gibt es auch ganz besondere Kreationen, welche sich -wie im Falle meines Cocktails ‚Sexy‘- als wahre Geschmacksexplosionen entpuppen können. Serviert werden die Cocktails mit feinen Kleinigkeiten zum Knabbern.

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Das Frühstück

Meine Leidenschaft für Frühstück kennt ihr inzwischen bestimmt schon, weshalb für mich das Buffet im Hotel Greif quasi der Himmel auf Erden war. Alleine die Auswahl an verschiedensten frischen Früchten ließ mein Herz höher schlagen. Dazu kommen herrliche Kuchen und andere süße Leckereien, sowie selbstverständlich auch ein Sortiment an Käse und weiteren salzigen Speisen. Vor dem Frühstücksbuffet im Hotel Greif zu stehen ist definitv einer dieser Momente, in denen man sich wünscht einen Magen ohne Vollegefühl zu besitzen.
Wenn morgens die Temperaturen passen, kann man das Frühstück gemütlich auf der Terrasse genießen, jedoch auch im kleinen Frühstückssaal lässt es sich mit angenehmer Hintergrundmusik perfekt in den Tag starten.

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Wer einen Aufenthalt in Bozen plant und auf der Suche nach einem Ort zum Wohlfühlen und Genießen ist, der sollte definitiv das Hotel Greif in Erwägung ziehen.

Sympathischer Luxus, Platz für Kunst, Liebe zum Detail und kulinarische Besonderheiten machen die Zeit im Hotel Greif zu einem ganz außergewöhnlichen Erlebnis.

Schon nach zwei Nächten habe ich mich zu Hause gefühlt und wäre am liebsten geblieben. Für noch zwei Nächte, oder drei. Vielleicht auch 100.
VA

Hotel Greif
Waltherplatz
I-39100 Bozen
info@greif.it
www.greif.it

*Ein großes Dankeschön an das Hotel Greif für die Einladung.

Hotel Zürserhof – Wohlfühlen & Luxus am Arlberg

Ich bin Genießerin. In jeder Hinsicht. Ich liebe gutes Essen. Essen, bei dem man sich fragt, wie man je ohne diesen Geschmack im Mund leben hat können. Ich liebe warmes Wasser auf meiner Haut, vor allem wenn es sprudelt. Ich sauge gerne bewusst jeden Sonnenstrahl einzeln auf und wenn ich eine schöne Landschaft sehe, kann ich mich oft gar nicht mehr davon losreißen.
Ich bin Genießerin. In jeder Hinsicht. Und selten konnte ich rundum so sehr genießen wie im Hotel Zürserhof ***** am Arlberg, in welches ich für drei Nächte eingeladen wurde.

Das Zimmer

Wir fuhren durch Zürs und ich war schon ganz gespannt, wann ich das Hotel sehen würde. Tatsächlich kann man kaum daran vorbei fahren, denn das riesige Gebäude ist wirklich eine besondere Erscheinung. Innen ist es sehr traditionell eingerichtet und auch das Personal ist in Tracht gekleidet. Unser Zimmer bestand aus einem Schlafzimmer, einem begehbaren Kleiderschrank, einem Bad mit WC, einem separaten WC und einem Wohnzimmer mit Büro-Nische. Außerdem war es mit zwei Fernseher, einer Garderobe und einer Minibar ausgestattet. Als wir ankamen lagen das Wochenprogramm und die Spa-Taschen bereit und auch Schokolade und Früchte lagen auf dem Tisch. Zudem wurde das Zimmer nicht nur morgens zurechtgemacht. Jedes Mal nach dem Abendessen kamen wir in ein ordentliches Zimmer mit gedimmtem Licht und aufgeschlagenen Bettdecken und auch im Bad waren die kleinen Handtücher auf dem Boden zurechtgelegt worden.

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Der Service

Sämtliches Personal war stets überaus aufmerksam. Es war für uns ungewohnt, dass wir unser Gepäck nicht selbst ins Zimmer bringen „durften“ und uns wirklich um nichts zu kümmern brauchten. Wenn das Glas halbleer ist, wird es direkt wieder aufgefüllt und am Gang wird man immer sehr freundlich von sämtlichen MitarbeiterInnen begrüßt.
Beim Essen waren die Damen und Herren jeweils nur für wenige Tische zuständig, was es ihnen ermöglichte stets sehr aufmerksam zu sein. Unfreundlichkeit, wie man sie an anderen Orten nicht selten erlebt, gibt es hier nicht. Ebenso gibt es im Prinzip nichts, was sie dir nicht versuchen zu ermöglichen. Keine der Hauptspeisen spricht dich an? Kein Problem, auch ein Club-Sandwich kann serviert werden.
Außerdem muss hervorgehoben werden, dass sich die Gastgeberfamilie Skardarasy nicht irgendwo verkriecht, sondern sich immer wieder unter die Gäste mischt und sich somit auch persönlich versichert, dass jeder rundum zufrieden ist.

Das Essen

Ein Besuch im Hotel Zürserhof ist alleine schon wegen dem Essen ein ganz besonderes Erlebnis.
Zum Frühstück gab es ein sehr vielfältiges Buffet, bei dem keine Wünsche offen blieben. Alleine schon die Auswahl an verschiedenen Sorten von frischen Säften war beeindruckend. Außerdem war es auch kein Problem Zusätzliches zum Buffet zu bestellen, z.B. Waffeln mit Zimt und Zucker.

Nach dem Frühstück waren wir so satt, dass es uns wirklich schwer fiel, zu Mittag schon wieder zu essen. Wenn das Essen jedoch bei wunderbarem Wetter auf der Sonnenterrasse serviert wird und bereits auf der Menükarte viel zu verlockend klingt, dann darf man sich dies auf keinen Fall entgehen lassen. Beide Male gab es ein Salat- und ein Vorspeisenbuffet von dem man sich bedienen konnte, bevor es mit dem eigentlichen Menü losging. Es folgte eine Suppe, eine Hauptspeise und eine Nachspeise. Alles liebevoll serviert und geschmacklich wirklich hervorragend.

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Dem Abendessen ging ein Aperitif an der Hotelbar mit Live Piano Musik voran. Schön gekleidet an einem Aperol-Spritz nippen, ein paar Cashewnüsse naschen und dabei dem Man am Klavier zuhören. Es gibt wohl keine bessere Einstimmung auf ein feines Abendessen.
Auch abends gab es ein Vorspeisenbuffet. Danach konnte noch eine zusätzliche Vorspeise vom Menü gewählt werden, darauf folgten die Suppe und die Hauptspeise. Bevor die Nachspeise serviert wurde, konnte man sich noch am großen Käse-Buffet bedienen. Für mich persönlich der Himmel auf Erden. Diese Auswahl ließ mein Herz schneller schlagen und wenn das andere Essen nicht auch so köstlich geschmeckt hätte, wäre ich wohl den ganzen Abend nur beim Käse-Buffet geblieben.
Am Abend gibt es außerdem mehrmals wöchentlich Themenabende. So zum Beispiel das Heurigen-Buffet, welches während unserem Aufenthalt auf dem Programm stand. Dabei fand ich vor allem die Vorspeisen-Auswahl an diesem Abend wirklich lecker, jedoch auch mit Sauerkraut und Kässpätzle kann man mich immer glücklich machen.

Alles in allem habe ich bestimmt noch nie drei Tage lang durchgehend so gut gegessen. Ich war fasziniert wie praktisch alles viel besser schmeckte als ich es gewohnt war. Sogar einfache Gerichte wie der Thunfisch-Salat vom Buffet. Besonders auch der Mozzarella war wirklich mit Abstand der Beste, den wir je irgendwo gegessen haben.

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Der Sport

Sport kommt im Hotel Zürserhof definitiv nicht zu kurz. Die Nähe zur Skipiste ist der erste große Pluspunkt für SportlerInnen. Im hoteleigenen Skistall gibt es für jedes Zimmer einen eigenen Abstellplatz. Von dort sind es nur noch einige Meter zu Fuß, bevor die Skier angeschnallt werden können und die erste kleine Piste zum nächsten Sessellift führt. Wer den Arlberg kennt weiß, dass das SkifahrerInnen-Herz hier definitiv glücklich wird und theoretisch kann man den ganzen Tag durchgehend fahren und muss dabei keine Piste zwei Mal sehen.
Vom Skigebiet kann man dann auch direkt zur Sonnenterrasse des Hotels fahren. Zum Mittagessen können hier die Skier abgestellt werden und wer mag, kann danach direkt wieder losstarten.
Beim Skifahren war ich größtenteils alleine unterwegs, da mein Freund nicht gerade der größte Skifahrer ist. Es hat jedoch trotzdem Spaß gemacht, das Wetter hätte nicht traumhafter sein können und bis Mittag war der Schnee auch noch sehr gut zum Fahren. Ich ging also so früh wie möglich auf die Piste, um den Schnee noch auszunutzen, danach ein feines Mittagessen auf der Terrasse zu genießen und am Nachmittag den Spa nicht zu kurz kommen zu lassen. Klingt nach einem perfekten Tag. War es auch!
Neben dem Skifahren kann man sich im Hotel Zürserhof jedoch auch anderweitig austoben. So zum Beispiel im eigenen Fitnessraum, während den Fitness-Stunden mit einem Trainer, in der Tennishalle oder einfach beim Tischtennis.

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Der Spa-Bereich

Ein weiteres Highlight im Hotel Zürserhof ist auf jeden Fall der großen Spa- und Wellness-Bereich. Dabei gibt es den Family-Spa für Kinder bzw. Familien und den modernen Aureus-Spa für alle ab 16 Jahren.

Besonders den Aureus-Spa haben wir uns genauer angesehen und darin ein paar wunderbare Stunden verbracht. Nachdem wir eine kleine Führung bekommen hatten, zog es uns gleich in den Infinity Pool, welchen wir glücklicherweise auch ganz für uns allein hatten. Mit Blick auf den Schnee und vorbei fahrende SkifahrerInnen lässt es sich hier wunderbar entspannen. Eine sehr angenehme Wassertemperatur und die Whirlpool-Funktion brachten mich zum Strahlen und ich wollte den Pool gar nicht mehr verlassen.

Weiter ging es dann in die wunderschöne Panorama Lounge. Hier gibt es auf Wasserbetten und Liegen genügend Platz zum Entspannen, Lesen oder gar um kurz ein Nickerchen zu machen.
Im Aureus-Spa gibt es außerdem: Aromadampfbad, Finnische Sauna, Biosauna, Infrarotkabinen, Kaltwassertauchbecken, Kräuterfrischlufthof, Wasserfallgrotte, Kneipprondell und einen Lady-Spa mit eigenem Saunabereich. Zudem ist auch für das leibliche Wohl gesorgt, denn es stehen Wasser und (getrocknete) Früchte bereit. Man kann sich hier also durchaus länger die Zeit vertreiben.

Ein ganz besonderes Erlebnis war für uns dann am zweiten Nachmittag das Hamam, die Aromaölmassage und die Zeit die wir im Private Spa verbringen durften.

Wir konnten uns im Vorfeld unter ‚Hamam‘ nicht wirklich viel vorstellen und ließen uns einfach überraschen. Nur mit einem gewöhnungsbedürftiger „Einweg-Tanga“ bekleidet, wurden wir in den Hamam-Raum geführt und gebeten uns auf einen großen flachen Stein in der Mitte zu legen. Der Stein war bereits ein wenig ölig und es fühlte sich trotz der Härte ganz angenehm an darauf zu liegen. Während der weiteren Prozedur hielt ich die Augen geschlossen, um bestmöglich genießen zu können. Mehrere Male rann warmes Wasser über mich, danach hörte ich ein Geräusch, bevor ich spürte wie zart Schaum auf meinen Körper getupft wurde. Mit einem Schwamm wurde dann zuerst die Rückseite und danach die Vorderseite des Körpers massiert. Zwischendurch und danach rann wieder warmes Wasser über mich.
Ich fühlte mich ein wenig wie ein gestrandeter Fisch und gleichzeitig wie ein Neugeborenes. Denn auf der einen Seite lag man so ausgeliefert nackt und nass auf diesem harten Stein, auf der anderen Seite fühlte es sich jedoch so belebend und wohltuend an.
Später informierte ich mich ein wenig über Hamam, um das was ich hörte und fühlte zuordnen zu können. Das Geräusch war scheinbar ein Baumwollbeutel, welcher zuerst eingeseift und dann durch Schwenken mit Luft gefüllt wird. Der Schaum wird dann aus dem Gewebe des Beutels auf den Körper gestreift.

Mit einem sehr guten Gefühl schlüpften wir danach wieder in unsere Bademäntel und wurden zur nächsten Station begleitet. Hier bekamen wir noch eine angenehme Aromaöl-Massage und wurden danach mit Beeren-Smoothies, Obstkorb, Champagner, Nüssen, getrockneten Früchten und Tee überrascht. Eine ganze Stunde war der Private Spa dann noch für uns reserviert. Dieser besteht aus einem Bett zum Entspannen, einer Dusche, WC, Couch und Massageliegen sowie einer kleinen Sauna.

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Für alle, die das Ganze noch gerne in bewegten Bildern (auch von der Skipiste) sehen möchten, gibt es hier ein kurzes Video von meinem Aufenthalt im Zürserhof:

 

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal beim Hotel Zürserhof für die Einladung und die wunderschöne Zeit bedanken. In unserem Zimmer und generell im gesamten Hotel habe mich so wohl und zu Hause gefühlt, dass es mir schwer fiel, nach drei Nächten bereits wieder Abschied zu nehmen.

 

Hotel Zürserhof
Zürs 75
6763 Zürs

*Ein großes Dankeschön an das Hotel Zürserhof.

10 Wochen, 27 Wohnungen – Reisen mit Airbnb

Reisen kann teuer sein. Richtig teuer. Besonders in Ländern wie Australien und Neuseeland. Ich bin der Meinung, dass Geld in Reisen am allerbesten investiert ist. Trotzdem habe ich nach wie vor nur ein Studentenbudget, weshalb ich lieber länger reise und dafür weniger luxuriös, bevor ich nach einer Woche Pleite bin. Klar, wohne ich auch gerne halbwegs gut und will, dass es zumindest hygienisch ist. Genau dieser Schnittpunkt zwischen günstig und trotzdem richtig toll schafft Airbnb.
Wir waren zu zweit zehn Wochen in Australien und Neuseeland unterwegs und haben fast alle Unterkünfte über Airbnb gebucht. Während dieser Zeit waren wir in 27 unterschiedlichen Airbnb-Wohnungen. Bei 27 unterschiedlichen Hosts. Und eines weiß ich, ich würde es jederzeit wieder so machen!

Der Preis und Inklusivleistungen

Die Unterkünfte haben zwischen 25€-55€ pro Nacht gekostet. Das Ganze kann man dann aber noch durch zwei teilen, weil der Preis pro Zimmer gilt. Viele Backpacker zahlen in Hostels für Mehrbettzimmer zum Teil gleich viel und manche geben alleine für das Abstellen des Autos auf irgendeinem Campingplatz viel Geld aus und haben dort nichts außer einer Gemeinschaftsdusche und einem WC. Bei sehr vielen unserer Unterkünfte war im Preis sogar das Frühstück inklusive. Bei manchen ein richtig gutes! In Wellington wurden wir in ein Lokal zum Frühstück eingeladen und manche Hosts teilten ihren gesamten Kühlschrank nach dem Motto: Help yourself! Manchmal Netflix-Zugang, (bis auf drei Ausnahmen) immer Gratis WLAN, in einigen Wohnungen ein eigenes Bad und hin und wieder Extras wie einen Pool oder einen Tennisplatz sind weitere Vorteile.
Wenn du hier klickst, erhälst du außerdem für deine erste Reise einen Gutschein im Wert von 35€.

Die GastgeberInnen

Zwar lernt man in Hostels bestimmt mehr andere Reisende kennen. Jedoch hauptsächlich deutsche Backpacker. Das ist für manche vielleicht etwas Positives und für Alleinreisende sicher ein großer Vorteil. Ich persönlich mag es jedoch gar nicht, in einem fremden Land mit jedem Deutsch reden und mich nicht wirklich auf die dortige Kultur und die Menschen einlassen zu können. Airbnb Hosts sind Einheimische. Dies bringt mit sich, dass sie sich in ihrer Gegend super auskennen. Nicht selten haben wir tolle Tipps bekommen, auf die wir sonst vielleicht nie gekommen wären. Zudem konnte man sich logischerweise auf Englisch unterhalten und bekam den richtig australischen/neuseeländischen Lifestyle auch ganz anders mit. Man wohnt wie die Einheimischen. Bei und mit den Einheimischen. Ganz authentisch.
Wenn man Glück hat, landet man außerdem bei sehr liebenswürdigen Menschen.
Wie der eine junge Mann, der uns mit seinem Auto von A nach B brachte, der mit meinem Freund squashen ging und der uns gleich mit zum Pub Quiz im Ort nahm.
Wie die eine junge Frau, die uns von der Bushaltestelle abholte. Die uns zu Hause gleich drei verschiedene Biersorten anbot. Die uns mit zu ihren Freunden an den Strand nahm und uns wie selbstverständlich sehr persönliche Geschichten aus ihrem Leben erzählte.
Wie die eine ältere Frau, bei der wir Weihnachten verbrachten. Die uns am letzen Tag extra noch mit dem Auto herumkutschierte, damit wir nichts in der Gegend verpassen und ohne die wir bestimmt nie so viele Kängurus in freier Wildbahn gesehen hätten.
Wie der eine, der uns gleich auch noch ein Abendessen hingestellt hat. Geschmeckt hat es zwar nicht sonderlich, aber der Wille zählt. Sein Smoothie war dafür aber umso besser.
Wie das eine Paar, welches uns während des Erdbebens wie Familienmitglieder behandelt hat und uns zur Beruhigung warmen Bananenkuchen mit Vanilleeis serviert hat.

Die Schattenseiten

Obwohl ich alles in allem sehr begeistert bin von Airbnb, gab es auch ein paar wenige negative Erlebnisse:
– ein Bett voller Katzenhaare
– Kakerlaken, welche sich in Australien oft leider schwer vermeiden lassen
– eine Wohnung ohne eigenen Schlüssel und mit einer sehr seltsamen, unsympathischen Frau
– eine sehr schlechte Organisation seitens einer Gastgeberin wo zudem Frühstück und WLAN versprochen, aber tatsächlich nicht vorhanden waren
– drei Stornierungen – jedoch haben wir schnell Ersatz gefunden, weshalb es schlussendlich kein allzu großes Problem darstellte

Dies sind ganz ehrlich die einzigen Mankos, welche wir in 27 unterschiedlichen Airbnb-Unterkünften erlebt haben. Eine sehr akzeptable Bilanz, wie ich finde.
Zusammengefasst: Für mich persönlich ist Airbnb eine wunderbare Lösung. Auf jeden Fall mehr Luxus als Hostels oder Campingplätze, trotzdem viel günstiger als ein Hotel und auf jeden Fall eine ganz besondere Erfahrung. Vor allem weil ich persönlich es liebe neue Wohnungen kennen zu lernen und zu sehen wie andere Menschen leben.

Damit ihr einen Einblick bekommt, hier einige Unterkünfte, in welchen wir in Australien und Neuseeland übernachtet haben:

Sydney (Australien):

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Wellington (Neuseeland):

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Taupo (Neuseeland):

airbnb taupoairbnb taupo

Hamilton (Neuseeland):

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Cairns (Australien):

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Airlie Beach (Australien):

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Hervey Bay (Australien):

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Sunshine Coast (Australien):

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Brisbane (Australien):

airbnb brisbaneairbnb brisbane

Surfers Paradise (Australien):

airbnb surfers paradiseairbnb surfers paradise

Byron Bay (Australien):

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Coffs Harbour (Australien):

airbnb coffs harbour

Port Macquarie (Australien):

airbnb port macquarie

Newcastle (Australien):

airbnb newcastle

Warrnambool (Australien):

airbnb warrnambool

Melbourne (Australien):

airbnb melbourneairbnb melbourne

(Ausblick von der Dachterrasse)

Australien und Neuseeland waren jedoch nicht meine ersten Erfahrungen mit Airbnb. Auch in London, Nizza, Malaga, Portugal und Prag war ich bereits sehr zufrieden damit, weshalb ich euch nur raten kann: Hier klicken, 35€ Gutschein bekommen, erste Reise buchen und sich über die Vorteile freuen!

VA

Zeit für den Geist im Hotel Zeitgeist

Ich wünschte mir Zeit. 
Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit mit meinem Freund und besten Freund.
Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

Zeit für gemütliches Ambiente, besten Service und Geschmackserlebnisse.
Zeit für Süßkartoffelspalten, die man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen kann.
Zeit für ein Steak und ein Steak-Sandwich, bei denen man das Gefühl hat, nie wieder etwas anderes essen zu wollen.
Zeit
zu entdecken, dass Chili-Cheddar wohl die zweite große Liebe meines
Lebens ist und ich sie gerne schon viel früher kennen gelernt hätte.
Zeit für eine riesige Nachspeisen-Portion und einen feinen Cocktail -keine Zeit zum Kalorien zählen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit einmal länger zu duschen als nur 3 Minuten, weil man Platz hat zum Walzer tanzen und zwei Duschköpfe gleichzeitig Kopf und Rücken massieren.
Zeit in ein frisch bezogenes Bett zu springen, welches so kuschelige Decken und Polster hat, dass man am liebsten darin versinken möchte.
Zeit zum Entspannen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit auszuschlafen.
Zeit ausgiebig zu frühstücken. Zuerst süß und dann salzig und dann wieder süß.
Zeit für Prosecco und Kaffee.

Zeit für den Geist. 

Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

VA

Hotel Zeitgeist Vienna
Sonnwendgasse 15, 1100 Wien

*ein großes Dankeschön an das Hotel Zeitgeist Vienna

Madrid: Hotel „JC Rooms Santo Domingo“

In meinem ersten Post zu meinem Trip nach Madrid möchte ich euch unser sehr empfehlenswertes Hotel vorstellen. Gereist sind eine Freundin und ich und bezahlt haben wir unglaubliche 290€ für Flug + 3 Sterne Hotel für 4 Nächte. Urlaubsguru macht’s möglich!

Die Lage des Hotels „JC Rooms Santo Domingo“ ist perfekt. Nur wenige Meter von der Metro-Station „Santo Domingo“ entfernt gelegen ist von hier aus alles sehr gut zu erreichen. Sogar zu Fuß ist man schnell auf der „Gran Vía“ – der größten Einkaufsstraße Madrids. Aber auch viele Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise das „Palacio Real“ oder der „Plaza Mayor“ sind für Spazierfreunde in einigen Minuten erreichbar.

Schon der erste Eindruck vom Hotel war ein durchaus positiver. Ehrlichgesagt hatten wir bei so einem günstigen Preis nicht allzu große Erwartungen und waren daher umso überraschter, dass uns gleich zu Beginn eine kleine, stylische Lobby und freundliches Personal empfingen. Uns wurden die Schlüssel für das Zimmer mit dem Namen „Ungarn“ überreicht und wir stellten kurz darauf fest, dass auch noch einige andere Ländernamen in den Gängen vertreten waren.

Beim Betreten des Zimmers hatte man sofort das Gefühl tatsächlich in dem entsprechenden Land zu sein. Die ganze hintere Wand war mit Bildern von Budapest geschmückt, was durchaus imposant wirkte. Wir hatten sogar 3 anstatt nur 2 Einzelbetten in unserem Zimmer und ein Schrank, ein Tresor und eine Minibar, welche gratis alkoholfreie Getränke zur Verfügung stellte, gehörten ebenfalls zur Ausstattung. Außerdem stand auf einem kleinen Tisch ein Computer, welcher kostenlosen Internetzugang ermöglichte, obwohl sowieso schon im ganzen Hotel Gratis-Wlan zu empfangen war.

Das Badezimmer war mit seinen knalligen Farben ziemlich modern. Duschgel, Shampoo und sogar Zahnbürsten wurden bereitgestellt und täglich gab es frische Handtücher. Bei der Dusche hatten wir zu Beginn mit den etwas komplizierten, vielen Knöpfen zu kämpfen und stellten am ersten Tag gleich schon das gesamte Bad unter Wasser. Wenn man jedoch den Dreh raus hat ist auch das kein gröberes Problem mehr.

Das Zimmer war zwar nicht unbedingt sonderlich geräumig, jedoch immer äußerst sauber und man fühlte sich darin eindeutig wohl. Frühstück hätte man um 3,50€ pro Person pro Tag am jeweiligen Morgen dazubuchen können, wovon wir jedoch nicht Gebrauch machten.

Gratis WLAN, gratis Getränke, ein Computer, ein tolles Bad mit allem was man braucht, bequeme Betten, freundliches Personal, eine einwandfreie Sauberkeit kombiniert mit einer unschlagbaren Lage ergeben für mich -besonders bei diesem Preis- eine eindeutige Empfehlung!

VA