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Frühstück direkt vor die Tür mit Hausbrot.at

Mein Bruder meinte vor kurzem, dass während dem Studium der Lieferservice wohl sein bester Freund werden würde. Und tatsächlich ist es für ein Landei aus Vorarlberg in Wien zu Beginn so, als wäre man im Essens-Himmel gelandet. Gefühlt von zwei auf zweihundert Möglichkeiten. Besonders praktisch, wenn man vor lauter lernen nicht zum Kochen kommt oder im Kühlschrank wieder einmal gähnende Leere herrscht. In Wien verhungert man nicht so schnell, egal wie faul oder zu beschäftigt man gerade ist.
Einziges Manko der bisherigen Lieferservice-Landschaft? Das Frühstück. Und somit meine absolute Lieblingsmahlzeit. Wie oft sind mein Freund und ich am Wochenende schon mit knurrenden Bäuchen im Bett gelegen und haben uns gewünscht, jemand würde uns ein schönes großes Frühstück vor die Tür stellen. Damals sind wir bei unserer Recherche auf nicht viel gestoßen. Ein guter Frühstücks-Lieferservice schien eine Marktlücke zu sein.
Eine Lücke, welche Hausbrot.at nun ziemlich gut zu füllen versucht.

hausbrot frühstück

Dank meiner Zusammenarbeit mit Good Morning Vienna durfte ich Hausbrot.at testen und eine Bestellung meiner Wahl zu mir nach Hause kommen lassen. Schon beim Durchstöbern des Onlineshops war ich positiv überrascht, da die Auswahl wirklich groß ist. Gebäck, Süßes, Milch & Eier, Aufstriche, Säfte, Tee & Kaffee, Porridge und auch belegte Brote. Bis auf die Butter haben wir so ziemlich alles gefunden was das Herz begehrt – noch dazu schön übersichtlich sortiert. Da mein Bruder auf Besuch war und wir außerdem viele unterschiedliche Produkte testen wollten, hatten wir schlussendlich eine ordentliche Bestellung, auf die ich mich schon unglaublich gefreut habe.

Es war Samstag und die ganze WG schlief noch. Es fühlte sich für mich also ein bisschen so an wie Weihnachten in den USA. Ich wurde von alleine wach, weil ich schon so gespannt war, ging die Treppen hinunter, schaute um 08:00 Uhr vor die Wohnungstüre und tatsächlich – da standen zwei ziemlich große Päckchen mit lauter frischen Produkten. Bequemer geht’s wohl kaum. Kurze Zeit später war da ein gedeckter Tisch an einem entspannten Samstagmorgen.
Der Butterzopf war dann ziemlich schnell weg und auch vom Rest blieb nicht viel übrig. Besonders hervorheben möchte ich unbedingt das Joseph Brot, welches wohl tatsächlich das beste Brot Wiens ist, den leckeren Butterzopf von ‚Geier‘, den richtig frischen Orangensaft und eine der besten Marmeladen, die ich je gegessen habe: Himbeerzauber von Trausners Genusswerkstatt.

hausbrot frühstückhausbrot frühstückhausbrot frühstück

Alles in allem freue ich mich sehr, dass Hausbrot.at nun die Lieferservice-Landschaft Wiens bereichert und ich hoffe, dass sie sich auf diesem Niveau weiterentwickeln!

Falls ihr auch gerne einmal Frühstück direkt vor die Tür geliefert bekommen wollt, hier die wichtigsten Infos:
– Zuerst sollte man sich auf Hausbrot.at registrieren.
– Es erfolgt dann eine Zustellprüfung, um sicher zu gehen, dass an diese Adresse in den frühen Morgenstunden geliefert werden kann. Die Zustellprüfung dauert maximal zwei Werktage.
– Das Frühstück muss bis 15 Uhr des vorangehenden Werktages im Webshop bestellt werden. Alternativ auch per Mail oder Telefon. Einzelne Produkte können sogar noch bis 20:00 Uhr bestellt werden.
– Alle Produkte werden direkt vor die Wohnungstür geliefert. Montag bis Freitag bis 06:30 Uhr und am Wochenende und an Feiertagen bis 07:30 Uhr. Geliefert wird nach Wien, Mödling, Brunn am Gebirge, Perchtoldsdorf und Leopoldsdorf.

 

*ein großes Dankeschön an Hausbrot.at für die Produkte

Jetzt ist nicht mehr später

Es ist Fluch und Segen zugleich. Mehr Segen, auf alle Fälle. Aber im Moment doch auch noch ein bisschen Fluch.
Die Aussicht auf das was bald kommt. Die Antwort auf ‚Was machst du eigentlich nach dem Studium?‘.
Zumindest eine vorübergehende.

Der Gedanke an diese Reise ist Fluch und Segen zugleich. Bald. Noch ca. vier Wochen. Und auch wenn es keine Weltreise ist. Auch wenn es nur ein bisschen mehr als zwei Monate sind. Ich werde jedes Mal ganz aufgeregt, wenn ich nur daran denke.

Australien und Neuseeland, ich komme!

In welcher Hinsicht das jetzt neben Segen auch Fluch sein soll? Naja, während mein Gehirn sich momentan noch zu 100% auf die bevorstehende Masterprüfung konzentrieren sollte, schwirren im Hinterkopf ununterbrochen andere Gedanken herum. Subjektiv empfunden viel wichtigere.
Welche Route, welche Unterkünfte, Kreditkarte brauch ich, Auto muss gebucht werden, was gibt es wo zu sehen, was nehme ich mit,…

Denn plötzlich ist es nicht mehr später.
Früher da war es immer später. Mit einem schüchternen vielleicht.
Jetzt nicht mehr. Ich habe es endlich geschafft banale Gründe nicht mehr zu Hindernissen werden zu lassen. Hindernisse, die den kleinen Träumen im Weg stehen. Jetzt ist der Moment, um das zu machen was mir gut tut. Nicht mehr erst wenn ich dies und jenes noch erledigt und geschafft habe.
Jetzt. Zumindest ganz bald. In weniger als einem Monat.

Und man braucht gar nicht viel zu rechnen, um zu merken, dass in diesen Zeitraum auch ein bestimmtes Ereignis fällt.
Advent. Weihnachten.
Überall lese ich bereits von Adventkalendern, sehe Lebkuchen und Deko und wie jedes Jahr denke ich mir: „Ernsthaft? Jetzt schon?“. Nur dieses Mal schwingt da noch etwas anderes mit. Denn dieses Mal habe ich das Gefühl, es betrifft mich nicht. An den winterlich verpackten Leckereien gehe ich schmunzelnd vorbei und stelle mir vor, wie ich an einem heißen Tag im Advent den Strand entlang schlendere.
Es hat mich schon ein wenig Überwindung gekostet. Eine Reise zu buchen, bei welcher ich an Weihnachten nicht bei meiner Familie sein und Wien im Advent erleben kann.
Trotzdem gibt es da doch auch ein paar Vorteile, die ich für mich darin sehe. Ich liebe die Weihnachtsstimmung, aber mein größter Feind ist die Kälte. Die Kälte und das Grau. Welches besonders in einer Großstadt auf Dauer unerträglich wird.
Darum freue ich mich nun einfach auf das diesjährige Weihnachtsfest. Welches so anders sein wird. Ungewohnt. Ein Erlebnis.

Und eben weil ich nicht da sein werde, muss auch ich notgedrungen für einen „Ernsthaft? Jetzt schon?“-Moment sorgen. Denn nicht nur die Wahlkarte muss vorab beantragt werden (!), sondern auch um die Geschenke für die Familie muss ich mich frühzeitig kümmern. Auch wenn diese bei uns nie im Vordergrund standen und wir keine dieser verwöhnten ich-bekomme-10-Geschenke-an-Weihnachten-Kinder waren, so finde ich es doch schön, meinen Liebsten zumindest mit einer Kleinigkeit eine Freude bereiten zu können. Und weil ich Einkaufsstress nicht ausstehen kann, erledige ich die Weihnachtseinkäufe seit Jahren immer online.

Dieses Jahr habe ich radbag entdeckt. Bzw. hat radbag eher mich entdeckt. Beim Durchstöbern des Online-Shops war ich sofort von der Vielfalt der Geschenks-Ideen begeistert. Des Öfteren konnte ich mir bei den Produkten auch ein Schmunzeln nicht verkneifen. Neben Praktischem gibt es nämlich auch kreativ Unnützes – was als Geschenk richtig originell sein kann. Besonders gefällt mir auch die Suchoption, durch welche man schneller einen Überblick bekommt, was denn wirklich für die entsprechende Person und das Budget in Frage kommen könnte.

Um euch einen kleinen Eindruck zu verschaffen, hier ein paar meiner persönlichen Favoriten:

 copyright by radbag.at
Jon Snow Tasse – Leuchtende Einhorn Hausschuhe – Star Wars Salz- und Pfefferstreuer
Hüftgold Muffin Formen – Mathematik Uhr – Cerealien Spender

Ich habe mich natürlich vom Shop auch selbst überzeugen lassen und eine Bestellung aufgegeben. Rasch und unkompliziert. Schon hatte ich zwei wichtige Accessoires für meine Reise. Ein Mikrofaser-Donut-Strandtuch und ein Nackenhörnchen mit Massagefunktion. Die beiden zeige ich euch dann am besten auf Instagram live in action -aus dem Flugzeug und vom Strand.

Zwei Dinge die also schon einmal von der gedanklichen Reisevorbereitungs-To-do(or buy)-Liste gestrichen werden können. Zweieinhalb. Denn jetzt weiß ich auch schon wo ich meine Weihnachtsgeschenke vorab bestellen oder mir einfach Inspiration holen kann.

Der Rest muss noch warten. Ein allerletztes Mal. Auf ein klitzekleines Später. Das letzte Später.
Eine Woche noch, dann können sich meine Gedanke voll und ganz auf das Planen konzentrieren und die Vorfreude darf sich offiziell breit machen!

VA

 *In freundlicher Kooperation mit radbag

Citytrip: Wien – Graz – Salzburg

Wie die meisten von euch vielleicht mitbekommen haben, war ich im Mai auf einem kleinen Roadtrip. Leider nicht in den USA und auch nicht in Australien, sondern einfach ’nur‘ hier bei uns in Österreich. Dass dies aber mindestens genauso schön sein kann, hat die Fahrt durch das Salzkammergut bewiesen.
Aber fangen wir von vorne an:

Am Freitagnachmittag machten mein Freund und ich uns auf den Weg zum Opel-Werk, um unseren wichtigen Begleiter für das Wochenende abzuholen. Das Werk befindet sich in Aspern, weshalb wir die Nähe zu Niederösterreich gleich ausnutzten und ich meinen Freund zu seinem Fußballspiel in Mannsdorf fuhr.
Ich wusste bereits im Vorfeld, dass mich ein Opel Adam erwarten würde, hatte jedoch keine Ahnung wie dieser dann live genau aussehen würde. Ich war jedoch sofort begeistert. Zwar ist die Farbe ein wenig gewöhnungsbedürftig, trotzdem machte er sowohl von innen als auch von außen eine sehr gute Figur. Da ich in Wien normalerweise kein Auto habe, komme ich nicht oft zum Fahren. Umso mehr hat es mich gefreut, wieder einmal durch die Straßen cruisen zu können. Noch dazu mit einem Auto, welches sich so angenehm fahren lässt wie der Opel Adam. Es sollte jedoch erwähnt werden, dass ich von unserem Auto in Vorarlberg nicht gerade verwöhnt bin und für mich jedes bessere Auto gleich purer Luxus ist.

Auf der Fahrt von Niederösterreich zurück ins Zentrum nach Wien, wurde ich dann langsam ein wenig nervös. Ich hatte schon viel darüber gehört, wie nervenaufreibend es wäre in Wien Auto zu fahren. Gott sei Dank waren dann aber nicht mehr gar so viele Autos unterwegs und ich konnte die Strecke bis zum ibis Wien City Hotel gut meistern.
Der erste Eindruck vom Hotel war sehr positiv. Im schlichten, aber sehr schönen und sauberen Zimmer erwartete uns eine kleine Begrüßungspost inklusive Mannerschnitten. Zum Frühstück gab es dann eine Auswahl an Käse, Wurst, Müsli, Kaffee, Eierspeise, Speck, Brot etc. -alles was man für ein klassisches Frühstück so braucht. Natürlich kann man ein Buffet selten mit einem à la carte Frühstück vergleichen, aber man konnte sich über die Qualität auf keinen Fall beschweren und vor allem die Waffelstation, bei der man sich selbst frische Waffeln zubereiten konnte, fand ich persönlich sehr überzeugend.

Die Zotter Schokoladenmanufaktur in Riegersburg
Nach dem Frühstück ging es direkt weiter Richtung Graz. Mit guter Musik und ein paar Gesangseinlagen verging die Zeit dann auch ziemlich flott. Der erste Halt war jedoch nicht Graz selbst, sondern die Zotter Schokoladen Manufaktur. Gleich einmal vorweg: Ich empfehle absolut jede/r Schokoladenliebhaber/in diese ca. 16€ zu investieren. Am besten sollte man davor aber nicht allzu viel essen. Vor allem nichts Süßes! Denn neben einem kleinen Einführungs-Dokumentationsfilm über Herr Zotter, seine Familie und die Herkunft der Kakaobohne, ist die restliche Tour ein reines Vergnügen für den Gaumen. Man beginnt mit der Verkostung von noch eher weniger schmackhaften puren Bohnen, probiert sich dann durch allerlei flüssige Schokolade von weiß bis ganz dunkel und bitter. Später kommen dann Gänge, die eine einzige Aneinanderreihung von Probiersäulen sind. Jede erdenkliche Schokoladensorte kann hier gekostet werden. Erdbeere, Waldbeere, Vollmilch, 70%ige, 80%ige, Nougat, Banane,… Und meine Favoriten: Joghurt und Cashew Nougat. ‚Kosten‘ ist dabei aber eigentlich fast schon unpassend. Sich damit vollfressen trifft es eher.
Später kommt man dann zu einem größeren Raum mit tollem Ausblick und der Möglichkeit eine der Trinkschokoladen zu probieren. Beide entschieden wir uns für Zimt-Banane. Damit ja keiner (oder eher keine) danach jammert und tauschen möchte. Es war auf jeden Fall eine gute Entscheidung, denn obwohl wir eh schon eine Schoko-Überdosis intus hatten, war diese Trinkschokolade einfach ein Traum. In diesem Raum konnten zudem auch noch einmal ganz exotische Schokoladensorten probiert werden, von denen ich mir die außergewöhnlichen Namen nicht merken konnte. Irgendetwas mit Hanf, Blüten und ähnlichen Dingen.
Danach gab mein Freund auf. Schwächling.
Ich verspürte -wohl zum ersten Mal in meinem Leben- auch nicht mehr sonderlich den Drang weiter Schokolade zu essen. Aber da es noch einmal einen Gang mit Spezialitäten gab, probierte ich zumindest noch diese, die mich vom Namen her richtig überzeugten. Schließlich hat man nicht alle Tage ein All you can eat Schokoladen Buffet vor sich.
Das Schild Running Chocolate vor dem letzten Gang entlockte meinem Freund ein „Oh Gott!“ und auch mein Magen kapitulierte. Nichts ging mehr. Und somit gingen wir mit vollen Schoko-Bäuchen und ganz viel Glücksgefühlen wieder zurück zum Auto.

Next Stop: Graz
Ich war noch nie in Graz. Okay doch. In der Bahnhofshalle und am Flughafen. Aber sonst war ich noch nie in Graz. Fast schon traurig. Weshalb wir dieser Stadt auf jeden Fall einen Besuch abstatten wollten. Wir parkten das Auto und schlenderten durch die Straßen. Das Wetter eignete sich perfekt, um sich gemütlich draußen hinzusetzen und ein kaltes Getränk zu genießen. Danach gingen wir zur Murinsel, welche ich mir etwas spektakulärer vorgestellt hatte und bestiegen anschließend die Treppen hinauf zum Uhrturm. Die Aussicht, der Turm an sich und die Gärten rundherum mit den wunderschönen Blumen haben mich auf Anhieb fasziniert, weshalb wir noch ein wenig dort oben auf einer Sitzbank verweilten.
Später holten wir das Auto wieder ab und fuhren zu Bekannten von meinem Freund, die ein wenig außerhalb von Graz leben. Da wir aufgrund der vielen Schokolade das Mittagessen ausfallen haben lassen, war dann am Abend der Hunger -zumindest ein bisschen- wieder da und wir wurden noch mit gegrilltem Fleisch, Grillwürsten, Salat und einem Eiskaffee verwöhnt. Wir genossen den gemütlichen Abend auf der Terrasse und als dann noch der riesige Vollmond am Himmel aufging war ich hin und weg. Schade, dass meine Kamera diese Stimmung niemals so gut festhalten konnte, wie sie tatsächlich war. Aber manche Momente sind vielleicht nur für das Jetzt gedacht und nicht für die Ewigkeit.
Erst spät erledigten wir den Check-in beim ibis Graz am Hauptbahnhof. Mir persönlich gefiel das ibis Wien City besser, obwohl die Zimmer von der Einrichtung her nicht sonderlich anders waren. Dafür fand ich das Frühstück in Graz eine Spur besser, was aber wohl an dem sehr leckeren Zopf lag, womit man mich immer glücklich machen kann.

Die Fahrt durch das Salzkammergut
Viele Wege führen nach Salzburg. Wir entschieden uns für den schönsten. Vorbei an den malerischen Seen, mitten durch das strahlende Grün. Und weil das Wetter wieder nicht besser hätte sein können, legten wir einen kurzen Halt am Fuschlsee ein. Schuhe aus, die Füße ins Wasser. Ins eiskalte Wasser wohlgemerkt. Aber wenn dich draußen die Hitze plagt, ist so eine Erfrischung ja ganz angenehm.

Next Stop: Salzburg
Weiter ging die Fahrt Richtung Salzburg. Dort angekommen erfolgte sogleich der Check-in ins Mercure Salzburg City, welches so ganz nach meinem Geschmack war. Große Lobby, sehr freundliche Damen an der Rezeption, wunderschöne, saubere Zimmer mit tollem Bad. Eindeutig mein Favorit unter den drei Accor Hotels. Der Unterschied von den drei Sterne Hotels zum vier Sterne Hotel war ersichtlich. Für kurze Städtetrips, bei denen man sowieso hauptsächlich unterwegs ist, sind die ibis Hotels völlig zu empfehlen. Sie sind gut ausgestattet, das Personal ist sehr hilfsbereit und es gab bei uns auch in den Zimmern nichts zu meckern. Wer sich gerne ein bisschen mehr Luxus gönnt, fährt mit den Mercure Hotels jedoch noch besser.
Ich war auch noch nie wirklich in Salzburg. Naja, doch. Als Kind. Aber ich kann mich praktisch gar nicht mehr daran erinnern. Was mich eigentlich wundert, weil mein zweiter erster Eindruck von der Stadt ein außerordentlich positiver war und ich mich frage, warum ich nicht schon früher einen Salzburg-Trip unternommen habe.
Wir schlenderten durch die Stadt und ich verliebte mich spätestens in der Goldgasse. Wir suchten uns ein Restaurant fürs Mittagessen. „Spargel muss es dort geben!“, war meine einzige Bedingung. Gestärkt machten wir uns dann auf den Weg zur Festung Hohensalzburg. Bevor wir uns aber auf die Besichtigung derer konzentrieren konnten, mussten noch die ersten Hochrechnungen der Bundespräsidentschaftswahl am Handy gestreamt werden. Ein wenig aufgewühlt sahen wir uns dann die Festung an und waren von der Aussicht auf dem Turm begeistert. Strahlender Sonnenschein, nur ein paar helle Wolken am Himmel und unter uns die Stadt, die Berge, der Fluss, das Grün.
Im Anschluss an die Besichtigung der Festung schlenderten wir noch durch den Park vom Schloss Mirabelle. Später holten wir uns noch ein Eis (Sorte Mozartkugel für mich!) und gingen dann wieder Richtung Hotel.

Schloss Hellbrunn, Strömender Regen und das Wahlergebnis
Nach einer Nacht im Mercure Salzburg City machten wir uns auf den Weg zum Schloss Hellbrunn. Von außen sieht es sehr schön aus, die Ausstellung drinnen war jedoch weniger überzeugend. Obwohl das Wetter leider nicht mehr ganz so toll war wie die Tage zuvor, sahen wir uns die Wasserspiele an. Scheinbar war ich hier auch schon als Kind, aber wie gesagt – ich erinnere mich kaum und sowieso ist die Wahrnehmung als Kind immer irgendwie eine komplett andere. Die Wasserspiele waren aber sehr nett und besonders als Familie sollte man sie sich auf jeden Fall ansehen.
Danach machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg. Der Regen ließ dann nicht mehr lange auf sich warten und zeigte sich in seiner vollen Pracht. Während ich versuchte im strömendem Regen überhaupt noch irgendetwas von der Autobahn zu sehen, aktualisierte mein Freund sekündlich die Twitter-Meldungen zur Bundespräsidentschaftswahl und versuchte den ORF-Stream zum Laufen zu bringen. Die Erleichterung ließ lange auf sich warten.
Trotz Regen schafften wir es sicher wieder zurück nach Wien und ich bekam den ‚anstrengenden Wiener Verkehr‘ dann doch noch so richtig zu spüren.
Nicht sonderlich gerne verabschiedete ich mich dann vom kleinen Cityflitzer am Opel-Werk.

Es war ein aufregender Kurztrip. Für meinen Geschmack aber auch viel zu kurz. Weil Graz und Salzburg definitiv mehr Zeit verdient hätten und ich generell nicht zurück in den Alltag wollte.
Aber jetzt heißt es noch einmal durchbeißen. Die Masterarbeit hinter mich bringen und den Auszug aus meiner Wohnung stressfrei zu überstehen, damit ich dann erleichtert in den Sommer starten kann, wo die nächste Reise auf mich wartet!

VA

*ein großes Dankeschön an Opel und Accor Hotels

Zeit für den Geist im Hotel Zeitgeist

Ich wünschte mir Zeit. 
Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit mit meinem Freund und besten Freund.
Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

Zeit für gemütliches Ambiente, besten Service und Geschmackserlebnisse.
Zeit für Süßkartoffelspalten, die man sich so richtig auf der Zunge zergehen lassen kann.
Zeit für ein Steak und ein Steak-Sandwich, bei denen man das Gefühl hat, nie wieder etwas anderes essen zu wollen.
Zeit
zu entdecken, dass Chili-Cheddar wohl die zweite große Liebe meines
Lebens ist und ich sie gerne schon viel früher kennen gelernt hätte.
Zeit für eine riesige Nachspeisen-Portion und einen feinen Cocktail -keine Zeit zum Kalorien zählen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit einmal länger zu duschen als nur 3 Minuten, weil man Platz hat zum Walzer tanzen und zwei Duschköpfe gleichzeitig Kopf und Rücken massieren.
Zeit in ein frisch bezogenes Bett zu springen, welches so kuschelige Decken und Polster hat, dass man am liebsten darin versinken möchte.
Zeit zum Entspannen.

Zeit für den Geist.

Ich bekam Zeit, fand Zeit, nahm mir Zeit.
Zeit auszuschlafen.
Zeit ausgiebig zu frühstücken. Zuerst süß und dann salzig und dann wieder süß.
Zeit für Prosecco und Kaffee.

Zeit für den Geist. 

Zeit für mich, Zeit für ihn, Zeit für uns.
Zeit für die Seele, den Geist und den Gaumen.
Zeit zum Wohlfühlen.

VA

Hotel Zeitgeist Vienna
Sonnwendgasse 15, 1100 Wien

*ein großes Dankeschön an das Hotel Zeitgeist Vienna

Gloment Vision Poster: Wer ein Ziel hat, findet auch einen Weg

Ihr habt es inzwischen vielleicht mitbekommen. Ich bin genau in dieser Phase, in welcher sich wohl jeder 2. in meinem Alter befindet und erkenne mich in vielen dieser „20 Gedanken die jeder Mitte 20 hat“- Artikeln (die gefühlt in jedem Online-Magazin auftauchen) wieder, während ich mir dabei manchmal an den Kopf greife und denke: „Bist du wirklich so durchschnittlich?“.

Aber wir wissen schließlich nun einmal nicht alle schon mit 15 ganz genau wie unser zukünftiges Leben aussehen soll und auch wenn wir es uns bei Vorstellungsgesprächen nicht anmerken lassen, sind wir mit der Frage: „Wo siehst du dich selbst in 10 Jahren?“ manchmal maßlos überfordert. Und das zurecht. Denn Reisen à la „Zurück in die Zukunft“ bleiben uns verwehrt und keiner von uns ist Sybill Trelawney -obwohl so eine Zauberkugel manchmal schon echt praktisch wäre.
Und trotzdem ist es wichtig, dass man Ziele vor Augen hat. Denn ohne Ziel ist es schwierig sich auf den Weg zu machen. Weil vor dir zwar 100e Wegweiser stehen, du aber keinen Plan hast, welcher davon dich dort hin lenkt wo du auch tatsächlich sein möchtest.
Es führen viele Wege nach Rom und auch ein Umweg kann eine Chance sein. Ja, wir wissen es! Aber wer die eigenen Ziele, Wünsche, Hoffnungen kennt, kann sie besser erreichen und wahr werden lassen.

Dies ist auch der Grund, warum ich die Idee von Gloment so wunderbar finde. Denn dieses junge Start-up bietet dir die Möglichkeit, dich nicht nur intensiv mit deinen Vorstellungen für deine Zukunft zu beschäftigen, sondern gleichzeitig auch einen Weg, um diese nie aus den Augen zu verlieren. Wenn du dir ein so genanntes Vision Poster auf ihrer Website bestellst, bekommst du einen Link mit 10 Fragen zugeschickt, welche dich so richtig zum nachdenken bringen sollen. Je ehrlicher du dabei zu dir selbst bist, desto mehr bringt es dir schlussendlich. Denn während du dir Gedanken machst, ist der erste Schritt auf dem Weg Richtung Rom (oder Bali, oder Australien oder wie auch immer du deine „Wunschzukunft“ nennen willst) schon getan. Du versucht dir selbst zu beantworten, was du denn eigentlich wirklich willst und begibst dich somit aus dieser wagen Hm-ich-glaube-ich-mag-vielleicht-irgendwann-Zone. Denn dort ist man sowieso zum Scheitern verurteilt.
Du bekommst dann einen Design-Vorschlag per Mail zugeschickt und kannst sowohl den Text, als auch die Anordnung selbst noch einmal nach deinen Wünschen ändern und dies dem Designer mitteilen.

Wenn du zufrieden bist, dann hast du wenige Tage später deine Zukunft in deinen Händen liegen. Schwarz auf weiß. Und dann gibt es keine Ausreden mehr. Denn dahin willst du und das weißt du. Daran solltest du arbeiten und dich von niemandem davon abbringen lassen. Auch wenn dich jemand dafür belächelt oder dich als Träumer abstempelt.
Es ist dein Leben. Und du hast nur eines davon. Darum solltest du deinen Arsch hochbekommen. Damit du in 20 Jahren mit einem Lächeln und nicht voller Bedauern auf das Poster blicken kannst.

Ich habe meines eingerahmt und auf meinem Schreibtisch aufgestellt. Weil es mich jeden Tag daran erinnern soll, wer ich bin und was mich glücklich macht. Denn am „falschen“ Ort herumirren kann zwar manchmal sogar gut sein, aber ich möchte nicht vollkommen vom Weg abkommen. Ich möchte nicht irgendwo in einem Hätte-wäre-könnte verloren gehen.
Jeder von uns bekommt bei der Geburt die größte Chance überhaupt einfach so geschenkt. Das Leben. Was wir dann aber daraus machen liegt an uns.
Vor uns steht eine Leinwand. Und es stehen Farben da. Viele Farben. Und mit Mitte 20 ist dieses große Weiß noch lange nicht voll.
Wir müssen den Pinsel in die Hand nehmen. Ihn in Farbe tauchen, ihn führen.
Und beginnen zu malen.

VA

Du willst auch dein individuelles Vision Poster gestalten? Und das ohne dafür zu bezahlen? Könnte sein, dass ich dir eines schenke ;).

Einfach valeriannala liken und hier unter dem Beitrag bis zum 12.10. mit deiner E-Mail Adresse kommentieren.
Oder aber ganz einfach auf Facebook mitmachen.
Unter allen Teilnehmern werde ich dann per Zufallsgenerator den Gewinner bestimmen.
Viel Glück!

 

*In freundlicher Kooperation mit Gloment entstanden